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Wirtschaft

Gutes Jahr für Bucheggberg-Bank

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG ein gutes Resultat erzielen. Trotz schwierigem Umfeld erhöhte sich der Jahresgewinn.

Idyllisches Werbebild der SLB. Quelle: slbucheggberg.ch

(mt) Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG hat sich im Jahr 2011 gut entwickelt. Die Bilanzsumme betrug per 31. Dezember 2011 445,2 Millionen Franken. Sie erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 36,0 Millionen Franken. Der Geschäftsgang im Kreditsektor war im Berichtsjahr erfreulich rege. Die Ausleihungen an Kunden erhöhten sich um 25,4 Millionen Franken auf 349,0 Millionen Franken per 31. Dezember 2011. Die Hypothekarforderungen, mit einem Bilanzsummenanteil von 75% die bedeutendste Ausleihposition, erfuhren eine Nettozunahme von 25,9 Millionen Franken auf 333,0 Millionen Franken per 31. Dezember 2011. Im Laufe des Berichtsjahrs bildeten sich die bereits historisch tiefen Zinsen noch weiter zurück. Demzufolge hielt die Nachfrage nach Festzinshypotheken an. Der Abschluss von variablen Hypotheken war für die Kreditnehmer von untergeordnetem Interesse. Trotz anhaltendem Konkurrenzdruck wurde die bisherige Kreditpolitik auch im verflossenen Geschäftsjahr weitergeführt. Am Ziel eines qualitativen Wachstums wurde unverändert festgehalten. Den Risiken, welche dem Kreditgeschäft naturgemäss zugrunde liegen, wurde durch die bewährte vorsorgliche Rückstellungspolitik Rechnung getragen.

Die Finanzanlagen bilanzierten per 31. Dezember 2011 mit 51,7 Millionen Franken um 7,0 Millionen Franken unter dem Vorjahresstand. Verwendet wurden die frei gewordenen Mittel hauptsächlich zur Mitfinanzierung des Wachstums der Kundenausleihungen.

Das Total der Kundengelder erhöhte sich per 31. Dezember 2011 im Vorjahresvergleich um 24,0 Millionen Franken auf 315,5 Millionen Franken. Zur Refinanzierung des Aktivgeschäftes spielt der Kundengeldbestand eine zentrale Rolle. Die Spargeldbestände erhöhten sich um 21,1 Millionen Franken auf 221,2 Millionen Franken per 31. Dezember 2011. Eine Zunahme verzeichneten ebenfalls die Sichtgelder, welche mit 47,8 Millionen Franken per Ende 2011 um 1,9 Millionen Franken über dem Vorjahreswert lagen. Der Bestand der Kassenobligationen verzeichnete im Berichtsjahr - trotz des sehr tiefen Zinsniveaus - eine Zunahme von 0,9 Millionen Franken auf 46,5 Millionen Franken per 31. Dezember 2011. Die Präferenz bei den Kassenobligationen lag in den kurz- bis mittelfristigen Laufzeitenbändern. Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG verfügt nach wie vor über eine äusserst gesunde Refinanzierungsstruktur. Die Kundenausleihungen waren per Ende 2011 zu 90 % mit Kundengeldern finanziert.  

Das hohe Wachstum der Kundenausleihungen wurde durch weitere Aufnahmen von Pfandbriefdarlehen mitfinanziert. Per Ende 2011 bilanzierten die Pfandbriefdarlehen mit 53,0 Millionen Franken um 8,0 Millionen Franken über dem Vorjahresstand.  

Solide finanzielle Verhältnisse sind Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige positive Entwicklung. Aus diesem Grunde halten wir unverändert an der langjährig bewährten Politik einer starken Eigenkapitalisierung fest. So beantragt der Verwaltungsrat, den gesetzlichen Reserven wiederum 475'000 Franken zuzuweisen. Nach Annahme dieser beantragten Dotierung werden die gesetzlichen Reserven 15,2 Millionen Franken betragen.  

Gutes Jahresergebnis

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG ein gutes Ergebnis erzielen. Trotz schwierigem Umfeld erhöhte sich der Jahresgewinn von 761'861 Franken auf 794'931 Franken. Die wichtigste Einnahmequelle, das Zinsengeschäft, entwickelte sich positiv. So konnte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Positiv beeinflusst wurde der Zinsensaldo unter anderem durch das erhöhte Kreditvolumen.

Erfreulich entwickelte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, dessen Ertrag mit 533'501 Franken über dem Vorjahreswert von 514'734 Franken liegt. Zufriedenstellend präsentiert sich das Handelsgeschäft mit einem Erfolg von 63'781 Franken (Vorjahr: 103'490 Franken).

Erfreulich entwickelte sich der Geschäftsaufwand. Sowohl Personal- als auch Sachaufwand liegen unter den Vorjahreswerten. Mit konsequenter Rationalisierung wird weiterhin angestrebt, die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit der Bank zu steigern.

Die anhaltenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise verdeutlichen die Risiken und Unwägbarkeiten, denen das Bankgeschäft ausgesetzt ist. Gross sind deshalb die Anforderungen an die Risikopolitik, wie sie eine verantwortungsvolle bankgeschäftliche Tätigkeit erfordert. Im Sinne unserer langfristig ausgerichteten Unternehmenspolitik besitzt deshalb die konsequente Risikoabsicherung hohe Priorität. So wurden vor diesem Hintergrund die vorsorglichen Rückstellungen und Reserven mit 1,4 Millionen Franken weiter gestärkt und den Reserven für allgemeine Bankrisiken 450'000 Franken zugewiesen.  

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung aufgrund der finanziellen Stärke der Bank eine Erhöhung der Dividende auf 18 %.  

Neuer Geldautomat in Lohn

Im Berichtsjahr haben wir im neuen Laden der LANDI Bucheggberg einen Geldautomaten eingerichtet. Wir freuen uns sehr, unseren Kunden eine weitere Dienstleistung zur Verfügung stellen zu können. Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG betreibt zudem Geldautomaten in Messen und in Schnottwil.
 

Stichwörter: Bank, Bucheggberg

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