In Nidau kommt es zu einer Massenentlassung: Weil ihr der Hauptkunde abspringt, muss Forteq die Belegschaft reduzieren.
tg. Die Forteq in Nidau entlässt 23 Mitarbieter. Das kommt einer Massenentlassung gleich, betrifft die Massnahme doch mehr als einen Viertel der Belegschaft. Beschlossen wurde die Massnahme anfangs November, nach der Konsultationsfrist wurden die Entlassungen Ende November ausgesprochen. Die Betroffenen müssen den Betrieb je nach Kündigungsfrist zwischen Januar und März verlassen. Die Sozialpartner haben einen Sozialplan ausgearbeitet, Entlassene werden in der Suche nach einer neuen Stelle unterstützt.
Offiziell ist bei Forteq nur wenig zu erfahren über die Hintergründe. Die Medizinbranche ist sehr verschwiegen. Offenbar ist es dem Unternehmen aber in den letzten Jahren nicht gelungen, die Abhängigkeit von einem Grosskunden zu reduzieren, der 2010 rund 80 Prozent des Umsatzvolumens ausmachte. Dieser Grosskunde verlegt nun die Produktion von Zählgeräten für Inhalatoren ins Ausland.
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