
Geheimnisvolle Schatzkiste
In einer feierlichen Zeremonie wurden Klein und Gross zu Beginn des Lagers in echte Räuber verwandelt. Alle trugen selbst angefertigte Räuberklamotten und zogen einen persönlichen Lagernamen. Jeder frisch Getaufte legte vor der Räubersynode den Heiligen Schwur ab, alles zu tun, um die sagenumwobene Lagerschatzkiste zu finden. «Dank Ausdauer, Geduld und einzigartigem Spürsinn entdeckten die 40 Räuber schliesslich die mächtige und schwere Schatztruhe gegen Ende der ersten Woche in einem geheimnisvollen Waldstück in Elm», erzählte Lagerleiter Christoph Wiederkehr.
Nachdem der letzte der vier notwendigen Schlüssel am Räuberfest überraschenderweise zum Vorschein kam, konnte die Kiste am anschliessenden Lagerfeuer endlich geöffnet werden. Just in diesem Moment ging ein grauenhaftes Gewitter nieder, und die ganze Räubersippe fand im nächstgelegenen leeren Kuhstall Unterschlupf für die Nacht. Tags darauf brachten die Räuber die Schatzkiste in Sicherheit und schlugen sich – wie es sich für richtige Räuber gehört – die Bäuche beim traditionellen Sonntags-Brunch voll.
Schmuggeln in den Bergen
Gestärkt starteten die Räuber mit einem zweitägigen Hike auf den Spuren der Glarner Schmuggler in die zweite Lagerwoche. Einigen ging dabei schnell einmal die Puste aus. Kein Wunder: Der Weg war wirklich steil. Im Chüebodensee auf 2000 Metern über Meer kühlten sich alle mit einem wohlverdienten Erfrischungsbad ab. Weiter gings über einen Bergsattel nach Mettmen hinunter, wo die Räuberbande für das Nachtquartier kurzerhand ein Naturfreundehaus in Beschlag nahm.
Erschöpft zurückgekehrt
Auf dem Rückweg bestaunte die Räuberhorde tags darauf die Kärpfbrücke sowie ein Naturwunder, einen unterirdischen Bergbach. Wiederum auf dem höchsten Punkt angekommen, amüsierten sich die Räuberkinder beim Schneefeldrutschen. Müde und erschöpft kehrte die Räubertruppe ins Lagerhaus zurück, wo sie von der Lagersanitäterin und den Lagerköchen wieder aufgepäppelt wurde. Die Lagerküche hatte während des ganzen Ferienlagers alle Hände voll zu tun, die hungrige Schar zu verpflegen.
Lagerfeuer und Feuerwerk
Nach der anstrengenden Reise war Erhlolung angesagt: «Sun, Fun and nothing to do» – die 40 Räuber erorberten am nächsten Tag die Badi in Schwanden und liessen es sich gut gehen. Später besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Landesplattenberg, ein ehemaliges Schieferplattenwerk.
Am bunten Abend wurde in der Räuberhöhle noch einmal richtig gefeiert – es wurde gesungen und ob der originellen Darbietungen gelacht. Ein Feuerwerk rundete den Abend ab und am Lagerfeuer kam Wehmut auf angesichts des baldigen Lagerendes.
Den 40 Räubern blieb zum Schluss nichts anderes übrig, als die Schatzkiste mit vielen Erinnerungsstücken zu füllen und sie mit wehenden Fahnen nach Büren ins Pfarreizentrum zu bringen.
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