Anschliessend liessen sich die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft auf der Bühne nieder. Mit der pompösen «Nordic Fanfare and Hymn» eröffneten sie unter der Leitung von Walter Kunz ihren Part vor den prall gefüllten Publikumsreihen. Die Ouverture zur bekannter Oper von Boieldieus «Der Kalif von Bagdad» liess die Gäste in alten Erinnerungen schwelgen und erinnerte an die vergangene Pracht der orientalischen Stadt.
Die vier Saxophonistinnen und Saxophonisten überzeugten das Publikum anschliessend mit der «Saxophone Jubilee», bevor mit der «Appalachian Ouverture», einer musikalischen Umschreibung des US-amerikanischen Hügelzugs, der erste Teil des Konzerts zu Ende ging.
Für den zweiten Teil des Abends wechselten die Musikanten die Uniform gegen ein weisses Hemd mit schweizerkreuzroter Krawatte oder Foulard aus. Dies ganz dem Thema der zweiten Hälfte entsprechend: «Made in Switzerland». Robert Schwab moderierte nun aus einer übergrossen Schweizer Kuckucksuhr heraus. Das moderne Stück «Catchin’ Latin» des Schweizer Komponisten Gilbert Tinner erfreute vor allem die jüngeren Gemüter
Mit der Klarinettistin Jessica Kopp, dem Klarinettisten Kevin Leuenberger und dem heimatlichen Stück «Zwee schnälli Bärner» ging es weiter. Als Erich Schafer mit dem Alphorn unter wehender Schweizerfahne und mit Kuhglockengeläute im Hintergrund zum «Pepe Lienhard Medley» anstimmte, ernteten er und die Musikanten grossen Applaus. Der folgende «Basler Marsch» und die «Applepie Polka» (oder «Birewegge Polka») passten ausgezeichnet zur Dekoration der Bühne. Als zur Zugabe «W. Nuss von Bümpliz» von Patent Ochsner angesagt wurde, gab es im Publikum erwartungsvolle Staunen und danach einen lang anhaltenden Applaus für die Musikgesellschaft und ihren Dirigenten Walter Kunz. Mit dem gespielten und gesungenen «Emmentaler Marsch» verabschiedete sich die Musikgesellschaft von den Gästen.
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