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Krise geht an Spielwaren vorbei

Die Wirtschaftskrise ist offenbar nicht bis ins Kinderzimmer vorgedrungen. Der Verkauf von Spielwaren hat im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 412 Mio. Fr. zugenommen.

(sda) «Bei den Spielwaren wird zuletzt gespart», erklärte der Präsident des Spielwaren Verbandes Schweiz (SVS), Rolf Burri, in einer Mitteilung vom Mittwoch. Ein Gesellschaftsspiel sei gemessen an den Kosten pro Stunde eine sehr günstige Freizeitbeschäftigung.

Auch für das laufende Jahr erwartet der Verband ein Wachstum, nicht zuletzt wegen der wieder steigenden Geburtenzahlen. Ein Verkaufsschlager werden dürften zudem die Panini-Bilder für die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika.

Zu den Rennern des vergangenen Jahres gehörten Minipuppen, Actionfiguren und Building Sets. Während der Weihnachtszeit waren vor allem «nachhaltige Produkte» gefragt wie Holzspielsachen, Experimentierkästen, Gesellschaftsspiele und Lernspielzeug.

Der Umsatz mit elektronischen Spielwaren ging dagegen um 5,8 Prozent zurück. Während die verkauften Stückzahlen stagnierten, sanken die Preise insbesondere bei der Hardware.

Stichwörter: Spiele

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