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Jubiläumsreise Satus Frauenriege

Dieses Jahr hatten wir ein besonderes Abkommen mit Petrus. Er bescherte uns zwar einen bewölkten Himmel, aber keinen Regen.

(mt) 17 Turnerinnen stiegen in Biel in den Zug. Wir wurden bestückt, geschmückt mit lustigen gelben „Fröschli“ in Origami-Technik, mit geschickter Hand von Vreni Gäumann für die ganze Turngruppe gefaltet. Eine wunderbare Idee und ein Blickfang und Thema für Begegnungen aller Art.

Auf der Höhe von Stammheim gab uns Käthi Unterricht über die Hopfenplantagen, Hege und Pflege rund um Stammheim.

Knapp 3 Stunden und einige WC-Gänge später, erreichten wir das malerische Städtchen Stein am Rhein, unser erster Halt. Ein wunderschönes Städtchen mit seinen mittelalterlichen Häusern. Unsere Kaffepause mit „Gipfeli“ hielten wir im Restaurant Adler. Ein Historisches Gebäude mit der jüngsten Staaner Fassadenmalerei, sie wurde 1956 von Alois Carigiet erstellt.

Vor dem Mittagessen, hatten wir Gelegenheit durch die alten Gassen zu flanieren. Von duftenden Rosenstöcken in Gelb gesäumt, erreichten wir die Schiff-Ländte. Die angenehmen Temperaturen ermöglichten uns ein Apéro auf Deck. Mit Anekdoten aus früheren Zeiten stimmten wir den zweiten Teil unserer Reise ein.

Der  Bodensee, Oase und Mittelpunkt zugleich. Umgeben von malerischen Dörfern, zahlreichen idyllischen Orten mit „Containern“ führte uns die Fahrt über Steckborn, Reichenau Richtung Konstanz; an weiten Feldern, bunten Blumenwiesen und magischen Orten vorbei.

Bei einem reichhaltigen Mittagessen mit Poulet Rahmgeschnetzeltem, Wein und zum Abschluss eine Crème brûlée verlief die Schifffahrt wie im Fluge.
 
Die imposante Statue kündete uns die Einfahrt in den Hafen von Konstanz an.
Nach einem kurzen Spaziergang zum See besuchten wir das Sea Life. Eine Reise ins Abenteuer „Unterwasser“ mit seiner Artenvielfalt, den verschiedenen Haien, Seepferdchen, Meeresschildkröten und den mehr oder weniger bekannten und unbekannten Fischarten. Wir folgten einfach dem Lauf des Wassers  von seiner Quelle in den Alpen (Gletscherhöhle) über Schleusen und Wehre in den Rotterdamer Hafen, bis in die Tiefen der Meere (Nordseegrund), bis hin zum Roten Meer und zuletzt zur Antarktis zu den lustigen und quirligen Eselspinguinen.

Die Sonne hatte uns wiedergefunden; dieses Ambiente verlieh allen eine ausgelassene Bummelstimmung und so schlenderten wir durch die Gassen von Konstanz. Schnäppchenkäufe waren angesagt, ein kühles Bier, ein gutes Dessert, Akrobatik zum Staunen und einfach verweilen in der Menge.

Schon war es wieder Zeit zum Aufbrechen. Gestärkt mit Getränken und Gaumenfreuden traten wir die Heimfahrt an. Der Zug fuhr Fahrplanmässig Richtung Biel. In lustiger Stimmung, Diana machte ein „Nickerchen“, erreichten wir im Nu den Zwischenhalt in Zürich.

Eine junge Männerschar amüsierte uns im Bahnhof mit ihren Darbietungen. Der Hase „Bräutigam“ brachte uns zum Lachen, so dass wir fast Bauchschmerzen bekamen.
Leider reichte die Zeit nicht für einen längeren Aufenthalt. Der Zug startete pünktlich die Reise nach Hause. Eine kurze Modevorführung von „Edith“, unterhaltsames Zuschauen beim „Täsche Nusche“ von Erika, viel Stimmengewirr begleitet von heiterem Lachen und schon fuhr der Zug in Biel ein.

Zum gemütlichen Ausklang wechselte die Truppe ins „Palace“ zum Apéro mit Flammkuchen. Ein gelungener, amüsanter Ausflug, super abgestimmt, einfach ein rundum unvergessliches Erlebnis für alle.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Organisatorin, Leiterin und Führerin Rose-Marie Burkhalter und die Fotografinnen.

 
Stichwörter: 60 Jahre

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