«Besonders wertvoll sind die Jungfischerkurse. Hier werden die Jugendlichen für die Bedürfnisse der Natur sensibilisiert», so Michel weiter. Diese Jungfischerausbildung, einst von Fritz Häusler ins Leben gerufen, bildete letztes Jahr unter der Leitung von Jung-fischerleiter Christian Segginger wiederum zwölf Jugendliche aus. «Der Verein hat sich positiv entwickelt und zählt nun 105 Fischerinnen und Fischer», sagte Präsident Urs Schumacher. Allein das Ankerdorf Ins stellt 45 Mitglieder. «Es war im Februar 1960, als 19 Fischer den Sportfischerverein Ins gründeten», erinnerte sich Gründungsmitglied Bernhard Gaberell. Im Jubiläumsbericht skizzierte Urs Schumacher kurz das Geschehen der letzten 50 Jahre.
Das ehemalige Wettfischen wurde zum Vereinsfischen. Der Fang trägt dazu bei, dass in der Fischerstube am Inser-Märit frische Felchen angeboten werden können. «Die Kantonale Fischereiverordnung sorgt wie eh und je für Diskussionen», so Schumacher. «Momentan bemühen wir uns darum, dass der Kanton das Mindestfangmass für Egli bei 15 Zentimetern beibehält und nicht, wie der Kanton Freiburg, einfach freigibt.» Die Pflege der gepachteten Entwässerungskanäle zwischen Heumoos und Zihlkanal liegt dem Verein ganz besonders am Herzen, denn nur dank dem Einsatz der Sportfischer kann sich ein vielfältiger Fischbestand nachhaltig entwickeln.
Rücktritt nach 18 Jahren
Nach 13 Jahren Vorstandsarbeit und zwei Jahren Präsidentschaft trat Urs Schumacher, Treiten, zurück. Mit grossem Applaus wurde Erich Brügger, Vinelz, bis anhin Vizepräsident, zum neuen Präsidenten gewählt. Gar 18 Jahre amtete Hans Gatschet als Sekretär. Sein Einsatz wurde mit der Ehrenmitgliedschaft verdankt. In seine Fussstapfen tritt Walter Wirz aus Boll. 21 Teilnehmer des Vereins erlangten das Sportfischerbrevet.
Die nächsten Termine
• 19. Mai: Fischerstube am nostalgischen Inser-Märit
• Angebot zum Fischen imFerienpass der Inser Schulen
• 5. September: Umzug zum Jodlerjubiläum im Anker-Jahr
(tsi)
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