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Hörspiel

Insel des Vergessens: Eine Folge zum Vergessen?

Im Fall 186 ermitteln die drei Juniordetektive in einem mysteriösen Pflegeheim und machen Bekanntschaft mit dem Tod höchstpersönlich.

Bild: zvg
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Der zweite Detektiv ist ganz verwirrt: Peters Opa ist plötzlich verschwunden und soll angeblich in ein Pflegeheim gezogen sein, weil er krank geworden ist. Doch damit nicht genug. Der rüstige Rentner wird plötzlich in den Lokalnachrichten entdeckt, wie er angeblich eine Tankstelle überfällt. Das kann und darf einfach nicht sein. Was ist nur mit dem geliebten Grossvater passiert? Die drei Fragezeichen haben einen neuen Fall.

Familiäre Angelegenheit
Immer wenn ein Familienmitglied der drei Juniordetektive in einen Fall involviert wird, wird es sehr persönlich. Dass ein Familienmitglied verdächtigt wird, ein Verbrechen begangen zu haben, können die drei Fragezeichen natürlich nicht einfach so stehen lassen.

Bei ihren Ermittlungen treffen sie nicht nur auf sehr schwerhörige Rentner, sondern auch etwas geistig verwirrte Pensionierte, die behaupten einen Geist gesehen zu haben, der nachts im Altersheim herumschleicht. Der Tod höchstpersönlich scheint in den düsteren Gängen die Bewohnerinnen und Bewohner zu terrorisieren.

Dass schliesslich Peters Grossvater in den Verdacht gerät nicht nur einen Überfall vollzogen zu haben, sondern auch noch angeblich ernsthaft mit einer Krankheit kämpft, macht den jüngsten Fall zu einer besonders persönlichen Reise.

Sehr gute Sprecher
Die Sprecherleistungen sind qualitativ auf einem sehr hohen Niveau. Egal ob Haupt- oder Nebenrollen, alle Charaktere werden stimmlich glaubhaft wiedergegeben und die Verzweiflung einzelner Figuren kommt bei den Hörern an.

Die Qualität des Inhalts kann aber hier leider nicht anknüpfen. Der Ausgang der Geschichte ist schon mehrere Minuten im Voraus ersichtlich. Es geht schliesslich nur noch darum herauszufinden, wer hier genau ein falsches Spiel spielt. Spannung will gegen Ende der Geschichte so gut wie gar nicht aufkommen. Man bleibt nur noch dabei, weil man wissen möchte, was denn nun mit Peters Grossvater genau passiert ist. Und selbst das kann man sich mit der Zeit selber zusammenreimen.

Trotz familiärem Bonus, die jüngste Folge wird man wohl nicht so rasch wieder konsumieren und eher schneller vergessen, als die anderen Fälle. sd
 

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