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Nidau

Weiterentwicklung des historischen Stadtkerns

Die öffentliche Auflage der Teilbaurechtlichen Grundordnung Altstadt läuft bis am 10. November.

Bild: Matthias Käser

Die aktuellen Nutzungs- und Baubestimmungen für die Altstadt von Nidau sind über 30 Jahre alt und berücksichtigen die heutigen Verhältnisse und Bedürfnisse nur ungenügend. Die neue Teilbaurechtliche Grundordnung Altstadt soll nun eine Weiterentwicklung des Stadtkerns ermöglichen.

Ausbau von Dachräumen
Gemäss der vorgeschlagenen Teilzonenplanung können Hausbesitzer ihre Dachräume zu Wohnzwecken ausbauen. Gewerbebetriebe an der Hauptstrasse zwischen den Einmündungen der Weyermatt- und der Mittelstrasse erhalten die Möglichkeit, auf der Rückseite eingeschossige Anbauten zu erstellen. Auf den dahinter liegenden Parzellen am Stadtgraben wird der Bau von maximal viergeschossigen Gebäuden ermöglicht.

Am östlichen Rand der Altstadt wurde die ursprünglich vorgesehene «Wasserfront»-Bebauung an der Zihlstrasse redimensioniert. Zugelassen sind jetzt nur noch zweigeschossige Neubauten im mittleren Abschnitt dieses Bereichs. Durch den Verzicht auf zusätzliche Attikageschosse verbessert sich die Sicht auf die dahinter liegende Altstadt.

Erhaltung der Grünzone und Solaranlagen
Gegenüber den früheren Plänen ebenfalls reduziert wurden die Möglichkeiten, Kleinbauten in den privaten Hinterhofgärten der Häuser östlich der Hauptstrasse und am Knettnauweg zu erstellen. Diese Grünzone bleibt somit als typisches Merkmal der Siedlungsstruktur integral erhalten.

Die Teilzonenplanung Altstadt schafft neu auch die Möglichkeit, Solaranlagen auf den Dächern zu installieren, sofern sie das Ortsbild nicht beeinträchtigen. mt
 

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