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Studen

Sparmassnahmen und Erhöhung des Steuersatzes

Die Gemeinde Studen konnte in den vergangenen sechs Jahren mehr als 40‘000 m2 Industrieland verkaufen. Die daraus resultierenden Gewinne flossen in den normalen Steuerhaushalt und sorgten zum Teil für ausserordentlich gute Ergebnisse.

Das Wappen von Studen

Die noch verbleibenden Industrieland-Reserven von rund 28‘000 m2 möchte der Gemeinderat nach Möglichkeit nur noch im Baurecht abgeben. Dies garantiert wiederkehrende Einnahmen. Aus diesem Grund sollen auch keine Erlöse aus Industrieland-Verkäufen mehr budgetiert werden (bisher CHF  500'000.00 pro Jahr). Weil dieser Betrag auf der Ertragsseite der Erfolgsrechnung nun fehlt, musste der Gemeinderat den Stimmberechtigten eine Steuererhöhung beantragen.

Erhöhter Steuersatz
Die Steueranlage soll von 1.60 auf 1.72 Einheiten angehoben werden. Bisher konnte die Gemeinde die teurer gewordenen Pro-Kopf-Beiträge an die Lastenausgleichsysteme und die pro Kopf gerechneten Mindereinnahmen bei den Steuern dank Erlösen aus Industrielandverkäufen einigermassen abfedern. Dies ist jetzt nicht mehr möglich.

Zwar verfügt die Gemeinde Studen über einen Bilanzüberschuss von rund zehn Steueranlagezehntel, doch stammt dieser zu einem erheblichen Teil aus Landverkäufen. Daher soll er nur mit Bedacht abgebaut werden, so dass ein Teil davon auch kommenden Generationen zu Gute kommt.

Aufwandüberschuss
Das Budget 2018 sieht trotz erheblichen Sparmassnahmen und einer Erhöhung des Steuersatzes einen Aufwandüberschuss von CHF  180‘440.25 vor. Dieser Betrag ist durch den vorhandenen Bilanzüberschuss gedeckt. mt
 

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