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Safnern

Spahni verlässt Rat - im Frieden

Gestern gelangte der Safnerer Gemeinderat Beat Spahni mit einem Schreiben an die BT-Redaktion: Er wird per 31. März von seinem Amt zurücktreten.

 

 

pam. «Bevor es die Spatzen von den Dächern pfeifen», schreibt der Ressortleiter Bau, «hier die offizielle Version meines Demissionsschreibens.» Sein Rücktritt erfolge aus sachlichen Gründen. «Für Safnern etwas Neues!»

Damit spricht Spahni die langen Streitigkeiten und vielen Rücktritte im Gemeinderat von Safnern an. Die Unstimmigkeiten waren derart schlimm, dass 2007 sogar Regierungsstatthalter Werner Könitzer einschreiten musste und an den Ratssitzungen teilnahm. 2008 hätten die Gesamterneuerungswahlen eine friedvollere Ära einläuten sollen, doch es folgten wieder Austritte, im Dorf war schnell wieder von Streitereien die Rede - obwohl Gemeindepräsident Stefan Müller dies dementierte (das BT berichtete).

In seinem Rücktrittsschreiben führt Spahni nun aus, dass seine Demission mit seiner beruflichen Belastung zu tun habe. Am 10. Januar 2011 hatte er sich für das vakante Gemeinderatsmandat entschieden. In der zweiten Jahreshälfte folgte ein Angebot für die Leitung der Geschäftsstelle des Schweizerischen KMU-Verbandes (SKV) Bern/Westschweiz. Spahni nahm den Job an. Doch bald kam die Erkenntnis, dass beide Aufgaben zusammen eine zu grosse Belastung darstellen. Es sei für niemanden von Nutzen, wenn er seine Arbeit in ungenügender Qualität abliefere, so Spahni.

Stichwörter: Safnern, Beat Spahni

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