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Rüti

Rütiger Russland-Fan bei DGST chancenlos

Der 57-jährige Peter Hugi aus Rüti trat am Samstag in der TV-Show "Die grössten Schweizer Talente" (DGST) auf (das BT berichtete). Die Bühne betrat der grosse Russland-Fan in einem Militärmantel, mit Fellmütze auf dem Kopf und das Kalinka-Lied auf der Handorgel spielend.

«Der Russe» Peter Hugi hat keine Chance. Bild: SRF/Paolo Foschini

(ab) Zunächst war ihm das Publikum noch wohlwollend gestimmt und applaudierte. Als zweite "Nummer" gab er mit selbstgebastelter Zwiebelturm-Mütze das Lied der "Kirchen von Salakin" wider, darauf folgte eine Darstellung des Denkmals von Stalingrad. Hier verlor das Publikum das Interesse und begann Hugi auszupfeifen. Auch die Jurymitglieder Christa Rigozzi, DJ Bobo und Roman Kilchsperger drückten ihre "Buzzer"-Knöpfe, somit war Hugis Auftritt bei "DGST" beendet. Kilchspeger, sonst für seine frechen Sprüche bekannt, schien für Hugi eine gewisse Sympathie zu haben, denn er verabschiedete sich von ihm mit folgenden Worten: "Sorry Peter. Offenbar sitzen hier alles Geschichtsbanausen, denn noch nie hat mir jemand die russische Geschichte so eindrücklich näher gebracht als du. Ich entschuldige mich im Namen des Vaterlandes für das desinteressierte Volk".
 

Die grössten Schweizer Talente vom 04.02.2012

Stichwörter: Rüti, Russe, Sänger

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