Sie sind hier

Abo

Brügg/Aegerten

Mit viel Lärm von Brügg nach Aegerten gezogen

Die Kinderfasnacht hat am Samstag so einige junge Fasnächtler nach Brügg gelockt. Von dort aus ging es mit der Unterstützung von drei Kinder-Guggen in Richtung Aegerten.

  • 1/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 2/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 3/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 4/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 5/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 6/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 7/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 8/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 9/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 10/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 11/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 12/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 13/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 14/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 15/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 16/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 17/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 18/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
  • 19/19 copyright peter samuel jaggi / bieler tagblatt
zurück

von Anna-Katharina Maibach

Etwas schüchtern steht die dreijährige Lenya als rosa Känguru verkleidet vor dem Gemeindehaus in Brügg und blickt unsicher den Dingen entgegen, die da in den nächsten Minuten auf sie zukommen. Ganz anders ergeht es den beiden Clown-Schwestern Alina (3) und Lea (6) aus Studen, die mit ihrem gemeinsamen Freund, dem Hippie Julian, gekommen sind. Für sie ist die Teilnahme an der von den Goudhubu-Quakern organisierten Kinderfasnacht ein Muss. Und auch die Guggenmusik, gefällt den Dreien besonders gut, weshalb sie sich über den Auftritt der einheimischen Quakerli und der Gastguggen Les Britchounets aus Fleurier und die Nidauer Seespitzfägerli vor Umzugsbeginn besonders freuen.

Tanz, Spiel und Konfetti

Währenddessen müssen die beiden Brügger Prinzessinnen Fiona, (7) und Finja (4) wegen dem aufkommenden Wind um ihre kunstvollen Frisuren bangen. Pünktlich um 13.45 Uhr schlängelt sich der Fasnachtstross von Brügg nach Aegerten. Rechtzeitig mit den ersten Regentropfen trifft er schliesslich im Ziel ein. In der Mehrzweckhalle Aegerten werden sie von einer stattlichen Anzahl Gleichgesinnter erwartet. Unverzüglich wird das närrische Treiben fortgeführt und intensiviert: Mit Tanz, Spiel, Konfetti und vor allem viel Musik. Zur Grundkostümierung vieler Kinder gehören deshalb auch Ohrenschütze in knalligen Farben.

«Es ist jedes Jahr wieder cool und lustig», sagt der zwölfjährige Schlagzeuger Allan nach seinem Bühnenauftritt mit den Seespitzfägerli. Er muss es ja wissen: Da in Sachen Guggenmusik familiär vorbelastet, ist es bereits seine neunte Teilnahme an der Kinderfasnacht in Brügg und Aegerten. Doch etwas bedauert Allan sehr: «Früher war die Umzugsroute länger und das war viel besser», sagt er.

Mitgliederzahl rückläufig

Der vierjährige Robin, ein Tiger aus Aegerten, hat sich ein klares Ziel gesteckt: «Nächstes Jahr spiele ich auch mit.» Als Schlagzeuger bei den Quakerli notabene. Er übe daheim schon fleissig und spiele am lautesten. Das ist eine gute Nachricht für Bernhard Siegenthaler, Präsident der Goudhubu-Quaker. Die Mitgliederzahl bei den Quakerli ist in letzter Zeit stark zurückgegangen. Nichtsdestotrotz zieht er eine positive Bilanz über die Kinderfasnacht. Und: «Wir sind bereit für heute Abend.» Am Samstagabend wurde das 30-Jahre-Jubiläum der Goudhubu-Quaker am Guggenfestival mit fünf Gastguggen gebührend gefeiert.

Stichwörter: Brügg, Aegerten, Fasnacht, Umzug

Nachrichten zu Seeland »