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Schüpfen

Mit dem Lehrplan 21 die Kompetenzen fördern

Am 9. November fand in Schüpfen ein Informationsanlass zum Lehrplan 21 statt. Die Schulkommission und die Schule Schüpfen luden zusammen mit den Schulleitungen der Gemeinden Grossaffoltern, Wengi und Rapperswil die Bevölkerung und insbesondere die Eltern der schulpflichtigen Kinder ins Kirchgemeindehaus in Schüpfen ein.

Das Wappen von Schüpfen

Der für die Gemeinden zuständige Inspektor Luca Aebersold erklärte, dass der Entscheid zur Harmonisierung der kantonalen Schulsysteme in der Schweiz die Erarbeitung eines neuen gemeinsamen Lehrplanes erforderte. Der Kanton Bern ist mit dem bestehenden Lehrplan nicht so weit vom Neuen entfernt. Andere Kantone müssen grössere Veränderungen eingehen. Ebenso informierte er über die teilweise neue Beurteilungspraxis, die zum Beispiel in der Oberstufe nur noch einen Beurteilungsbericht pro Jahr – diesen aber ergänzt mit Portfolio zu den personalen Kompetenzen und Schlüsselkompetenzen - vorsieht.

In Zukunft, mit dem Lehrplan 21, wird man nun die Kompetenzen fördern wollen. Eine Kompetenz zeige sich im Netz von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie (Wert)Haltungen. Wichtig bleibt die Aneignung von Wissen. Die Schüler werden sich verstärkt mit ihrem eigenen Lernen auseinandersetzen müssen. Durch eine geführte Reflexionspraxis werden Lernverhalten und Werthaltungen geklärt, was die Kompetenz zum eigenverantwortlichen Lernen fördere.

Neu wird die Schullaufbahn in 3 Zyklen aufgeteilt. Der erste Zyklus beinhaltet zwei Kindergarten- und die ersten zwei Schuljahre. Der zweite Zyklus dauert von der 3 bis zur 6. Klasse und der dritte von der 7. bis zur 9. Klasse. In diesen Zyklen werden die Kinder in individuellerem Tempo arbeiten können. mt

 

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