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Finsterhennen

Mann konnte im Haus nicht aufgefunden werden

Der Suchradius nach dem Mann wurde vergrössert. Inzwischen wurde die Strassensperre wieder aufgehoben. Die Polizei ist immer noch vor Ort.

Bilder: zvg
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Polizeieinsatz in Finsterhennen

Die Polizei hat eine Waffe sichergestellt. Vom gesuchten Mann fehlt aber noch jede Spur, respektive er ist nicht in seinem Haus aufzufinden.

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Inzwischen sind die Strassensperren wieder aufgehoben und alles ist normal passierbar. Die Ambulanz ist ebenfalls abgerückt. Die Polizei ist aber immer noch vor Ort.

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Gemäss einem Fotografen von Keystone-SDA sind mehrere schwer bewaffnete Polizisten mit schusssicherer Schutzausrüstung vor Ort. Die Türe des Hauses steht offen, Einsatzkräfte befinden sich im Haus. Inzwischen wurde auch die Strasse gesperrt, und die Medienvertreter weiter weg stationiert. sda

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Rückblick: Am Morgen sollte das Haus von den Behörden geräumt werden. Das Haus war jedoch verschlossen und alle Rollläden waren unten. Der Besitzer konnte telefonisch nicht erreicht werden. Polizisten kamen ebenfalls in Finsterhennen vorbei, um bei der Räumung und der Kontaktaufnahme zu helfen.

Schliesslich wurde bei der Kantonspolizei in Bern um weitere Hilfe gebeten. Danach wurde das Haus umstellt und die Haustüre geöffnet. Ein Gespräch mit einem Psychologen, wie es in anderen Medien hiess, ist reine Spekulation. Bis jetzt gab es angeblich noch gar keinen Kontakt mit dem Hausbesitzer. Der Suchradius der Polizei wurde nun vergrössert.

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Gemeindepräsidentin Marie-Therese Meier-Dubacher sagt, dass sie von der geplanten Zwangsversteigerung erst aus der Presse (also aus dem Amtsblatt) erfahren hat. Vorher sei ihr der Fall nicht bekannt gewesen. Mit dem 59-Jährigen selbst habe sie nicht viel zu tun gehabt, weder persönlich noch in ihrem Amt als Gemeindepräsidentin. „Er ist ein ruhiger, unauffälliger und sehr hilfsbereiter Mensch.“ Mehr könne sie zu seiner Person nicht sagen, teilte sie gegenüber dem BT mit.

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Dem 59-jährigen Mann drohe eine Zwangsversteigerung auf den 27. September. Er will das Haus jedoch nicht räumen. Die Kantonspolizei Bern hat einen Polizeieinsatz in Finsterhennen, der seit 11:00 Uhr läuft, bestätigt, will aber zur Zeit noch keine weiteren Details mitteilen.

Einsatzkräfte sind stark bewaffnet vor Ort und sind mittlerweile in das Haus eingedrungen. Die Polizei hat den Bereich abgesperrt und das Haus in Vollmontur umstellt. Ein Kontakt mit dem Mann gab es bis jetzt aber noch nicht. Zur Zeit ist noch gar nicht klar, ob der gesuchte Mann überhaupt im Haus ist.

Vor einem Jahr sei die Mutter von ihm verstorben, mit der er sich das Haus in Finsterhennen teilte, wurde von einem Nachbarn erzählt. Ein Nachbar meinte gegenüber dem BT, der Mann sei ein "umgänglicher Typ" gewesen. Die Nachbarn sind völlig geschockt über die Ereignisse und über den Polizeieinsatz. mt

 



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