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Aarberg

Grundsteinlegung für ein zukunftsgerichtetes Projekt – das Holzkraftwerk in Aarberg ist im Bau

Die Baumeisterarbeiten für das Holzkraftwerk Aarberg haben heute offiziell begonnen. Vertreter aus Politik und der Energie-Branche der drei Partner versammelten sich, um gemeinsam den Meilenstein im Projekt zu zelebrieren.

Bild: zvg

Bei den Worten, welche die drei Verwaltungsratspräsidenten der am Bau beteiligten Unternehmungen an die rund 100 anwesenden geladenen Gäste richteten, wurde nochmals hervorgehoben, wie wichtig der Bau dieses Holzkraftwerks für den Standort Aarberg und die Schweizer Zucker AG ist.

Durch die Einsparung von 70 % fossilen Brennstoffen bzw. einer CO2-Reduktion von 14'000 Tonnen pro Jahr ist es ein wegweisendes Projekt, das vollumfänglich der Energiestrategie des Bundes 2050 entspricht. Die Ausdehnung der Energielieferung in Form von Dampf und Strom, welche zu 100 % aus erneuerbarer Energie stammt, an die Gemeinde Aarberg, ist als weiterer Ausbauschritt ebenfalls vorgesehen.

Das Holzkraftwerk wird nach dem neusten Stand der Technik gebaut. Die AG für Abfallverwertung AVAG, die mit der Kehrichtverwertungsanlage Thun sowie dem Biomassenzentrum Spiez bereits erfolgreich zwei grosse Anlagen zur Energiegewinnung betreibt, wird die Geschäfts- und Betriebsführung übernehmen. Die Schweizer Zucker AG wird als Hauptabnehmerin und als Standortgeberin eine tragende Rolle spielen. Die Beschaffung des Schweizer Altholzes wird die Terra Nova GmbH sicherstellen.

Das Holzkraftwerk wird das schweizweit grösste seiner Art werden, das sämtliche Altholzkategorien verwerten werden kann. Von den jährlich rund 450'000 Tonnen Altholz, welche bis heute in den Export gelangen, können so neu rund 70'000 Tonnen in der Schweiz sinnvoll und effizient zu wertvoller Energie verwertet werden.

Im Verlauf des Jahres 2020 sollen die ersten Dampflieferungen an die Zuckerfabrik erfolgen.


Bild: zvg

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