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Das Seeland lässt Camper links liegen

Vor 50 Jahren waren fast nur Hippies mit kleinen Bussen als Freizeit-Nomaden unterwegs. Heute liegen Wohnmobile im Trend. Deren Zahl hat sich in den letzten 25 Jahren in der Schweiz auf über 50 000 Fahrzeuge verdreifacht. Im Seeland bieten zwar Campingplätze den Wohnmobilen eine temporäre Heimat, das stellt die Camper aber nicht zufrieden. Sie wollen nicht auf Zeltplätze angewiesen sein, denn ihre Fahrzeuge sind mit WC und Dusche eingerichtet. Und Camper sind gerne bereits am nächsten Tag wieder unterwegs. Deshalb brauchen sie keinen Campingplatz mit Vollservice, sondern Stellplätze, auf denen sie in ihren oft überlangen Fahrzeugen für wenig Geld übernachten können. Angela und Peter Schüttel aus Arch, die in Fronarbeit einen Stellplatz-Führer für die Schweiz erarbeitet haben, fordern die Gemeinden im Seeland auf, für mehr Stellplätze zu sorgen. Camper würden in Restaurants und Geschäften viel Geld liegen lassen. Die Gemeinden aber haben bisher kaum auf das Bedürfnis reagiert.

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