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Raser in Brüttelen

Auto mit 148 km/h geblitzt

Die Kantonspolizei Bern hat am Freitagnachmittag auf der Hauptstrasse in Brüttelen ein Auto mit 148 km/h gemessen.

Symbolbild: bt/a

Der mutmassliche Lenker konnte kurz Zeit später angehalten werden.

Im Rahmen einer Radarkontrolle auf der Bielstrasse in Brüttelen hat die Kantonspolizei Bern am Freitag, 2. Mai 2014, um zirka 17.20 Uhr, ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Das Fahrzeug war in Richtung Hagneck unterwegs, als es – nach Abzug der Toleranz – mit 148 km/h geblitzt wurde. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 80 km/h.

Der mutmassliche Autolenker, der mit einem Firmenfahrzeug unterwegs war, konnte kurze Zeit später angehalten werden. Der 32-jährige Mann musste seinen Führerschein auf der Stelle abgeben. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurden zudem das Firmenfahrzeug sowie seine beiden persönlichen Autos und sein Motorrad sichergestellt.

Der Mann ist geständig. Er wird sich laut Kantonspolizei nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen. pkb

Kommentare

Sepp1

"Wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht, namentlich durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, waghalsiges Überholen oder Teilnahme an einem nicht bewilligten Rennen mit Motorfahrzeugen, wird als Raserin oder Raser mit Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren bestraft. In jedem Fall gilt als besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Überschreitung um mindestens 40 km/h bei 30 km/h zulässiger Höchstgeschwindigkeit, um mindestens 50 km/h innerorts, um mindestens 60 km/h ausserorts und um mindestens 80 km/h auf Autobahnen. Fahrzeuge von Raserinnen und Rasern werden eingezogen. Der Erlös aus der Verwertung des Fahrzeugs fällt an den Staat und dient insbesondere der Unterstützung von Verkehrsopfern. Vorbehalten bleiben schutzwürdige Interessen Dritter." Hat also seine Berechtigung!


Scherrer.Juerg

Klar, der so genannte "Raser" hat "Tempo Waldsterben" von 80 km/h ausserorts massiv überschritten. Aber, welchen Schaden hat er Drittpersonen zugefügt? Hat er jemanden verletzt oder getötet? Nein, er ist nur einfach ein bisschen "zu tief geflogen". Jetzt schlägt unser "Rechtsstaat" erbarmungslos zu: Das Firmenfahrzeug des "Rasers" wird eingezogen, dazu die beiden persönlichen Autos und sein Motorrad. Woher nimmt sich die Staatsanwaltschaft die Dreistigkeit, eine solche Verfügung zu erlassen? Hoffentlich hat der "Verbrecher" kein eigenes Haus. Das würde wahrscheinlich gleich noch mit beschlagnahmt. Das ist der "Rechtsstaat Schweiz" anno 2014: Echte Verbrecher werden mit Samthandschuhen angefasst, während Autofahrer von "Staates" wegen ä priori kriminell sind.


zimi

Firmen- und Privat-Fahrzeuge sichergestellt!Schön!Somit wird morgen bereits eine "Krisensitzung" über verschwundene Firmen-Fahrzeuge beim Chef fällig!Ui-ui,das gibt "Lämpe"...


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