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Vier Personen wurden auf die Schweinegrippe abgeklärt

Im Kanton Bern sind in den letzten drei Tagen vier Personen auf die Schweinegrippe abgeklärt worden. Davon hat nur eine einzige Person die Kriterien als Verdachtsfall für die Schweinegrippe erfüllt.

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(mt) Bei allen vier Personen ist der Test für Influenza A negativ. Die Laborergebnisse des Nationalen Zentrums für Influenza in Genf liegen noch nicht vor. Da bei den vier Betroffenen keine besondere medizinische Behandlung erforderlich war, befinden sie sich zu Hause. Für Kantonsarzt Hans Gerber hat sich der Kanton Bern in den letzten Jahren gut auf eine mögliche Pandemie vorbereitet.

Person hat Kriterien erfüllt
Typische Merkmale einer Grippe wie Entzündung der Atemwege, hohes Fieber, Muskel-, Kopf oder Gelenkschmerzen sowie ein Aufenthalt insbesondere in Mexiko in den letzten sieben Tagen oder enger Kontakt (unter ein Meter) mit einer erkrankten Person mit Aufenthalt in einem betroffenen Land: Das sind die Kriterien für einen Verdacht auf das Virus Influenza A/H1N1. Im Kanton Bern hat eine Person diese Kriterien erfüllt.

Die weiteren drei Personen, die auch auf das neue Grippevirus abgeklärt wurden, haben. nicht alle erforderlichen Kriterien für einen Verdachtsfall erfüllt. Kantonsarzt Hans Gerber hat in Absprache mit den Spezialistinnen und Spezialisten für Infektionskrankheiten am Inselspital Bern entschieden, zurzeit auch Personen zu untersuchen, die nicht alle Verdachtskriterien erfüllen. Damit will er verhindern, dass eine möglicherweise mit dem Schweinegrippe-Virus angesteckte Person nicht erkannt wird und weitere Menschen anstecken kann.

Sieben Tage zu Hause bleiben
Die auf das Schweinegrippe-Virus akgeklärten Personen befinden sich alle zu Hause, da eine Pflege im Spital nicht erforderlich war. Sie und die im gleichen Haushalt lebenden Angehörigen sind angewiesen worden, sieben Tage daheim zu bleiben, nicht zur Arbeit und nicht zur Schule zu gehen. Sobald die Ergebnisse der veranlassten Laboruntersuchungen vorliegen, werden die Betroffenen informiert.

Keine Panik
Wegen indirekten Hinweisen bezeichnet Kantonsarzt Hans Gerber das Risiko als sehr gering, dass eine der vier abgeklärten Personen tatsächlich am neuen Grippevirus erkrankt ist. Zudem versichert er, dass sich der Kanton Bern in den letzten Jahren gut auf eine mögliche Pandemie vorbereitet hat und die erforderlichen Massnahmen rasch einleiten und umsetzen kann. Für ihn geht es zurzeit darum, erhöht wachsam zu sein, aber keine Panik aufkommen zu lassen. Er mahnt auch davor, vorsorglich antivirale Medikamente wie Tamiflu einzukaufen und einzunehmen. Zudem soll die Bevölkerung die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit einhalten: www.bag.admin.ch

Stichwörter: Schweinegrippe

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