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Sommaruga skizzierte dann vor 187 Genossinnen und Genossen, weshalb sie für die SP in die Landesregierung will, um dort etwas zu bewegen.
Verschiedene Stationen in ihrem Leben hätten sie in dieser Absicht bestärkt, etwa ihre Erfahrungen als Gymnasiastin im katholischen Gymnasium, als Nachtdienstmitarbeiterin im Haus für geschlagene Frauen und als langjährige Konsumentenschützerin.
Das Privileg, in der Schweiz geboren zu sein, sei auch eine Verantwortung, mit all ihren Möglichkeiten dazu beizutragen, dass Menschen mit schwierigen Startbedingungen auch ein menschenwürdiges Leben führen könnten.
Sommaruga bekräftigte indes ebenso ihre Überzeugung, dass im System der politischen Konkordanz die politischen Kräfte nicht einfach ihre Interessen durchsetzen könnten, sondern dass sich darin alle aktiv an einem Kompromiss beteiligen müssten.
Parteivorstand und Parteileitung der SP Schweiz haben sich für ein Zweierticket ausgesprochen. Welche Namen darauf stehen sollen, darauf hat sich die Parteileitung am Mittwoch nicht festgelegt.
Neben Sommaruga wollen auch die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr, die St. Galler Nationalrätin Hildegard Fässler und die baselstädtische Regierungsrätin Eva Herzog in die Landesregierung.
So obliegt es nun am Freitag der Bundeshausfraktion, das Wahlticket zu bestimmen. Der Fraktionsvorstand empfiehlt ebenfalls ein Zweierticket. Die Bundesratswahl findet am 22. September statt. An diesem Tag wird auch die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz geregelt.
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