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Hautkrebs

Nationaler Hautkrebstag 2013

Zum 8. Mal in Folge führt die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie den Nationalen Hautkrebstag zur Früherkennung von Hautkrebs durch. Am Montag, 13. Mai 2013 bieten landesweit zahlreiche Dermatologinnen und Dermatologen in Praxen und Spitälern kostenlose Erstuntersuchungen von auffälligen Muttermalen an.

Symbolbild: bt/a

(mt) Die Aktion wird vom Bundesamt für Gesundheit unterstützt und findet zum ersten Mal im Rahmen des „World Skin Health Day“ statt . Informationen über Standorte und Untersuchungszeiten finden Sie unter www.melanoma.ch.

Der Nationale Hautkrebstag soll die Bevölkerung auf die Wichtigkeit von Sonnenschutz sensibilisieren und die Selbst-Beobachtung der Haut für alle Menschen zur Routine werden lassen. Sonnenschutz hilft wirksam, Hautkrebs zu verhindern. Wenn trotzdem Hautkrebs
entstehen sollte, so ist dieser am Anfang viel leichter zu behandeln. Früh erkannt ist Hautkrebs besser heilbar.

Hautkrebs – eine Volkskrankheit

Hautkrebs ist enorm häufig geworden. Es handelt sich mittlerweile um den häufigsten Krebs des Menschen. Dabei sind die beiden Formen des hellen Hautkrebses (Basalzellkarzinom und spinozelluläres Karzinom) wesentlich häufiger, als der sehr gefährliche schwarze Hautkrebs (Melanom). Die Schweiz gilt als „Hochrisikoland“ für Hautkrebs. Die UV-Belastung der Schweizer Bevölkerung ist einerseits durch die Freizeit in den Bergen und andererseits durch häufige Reisen in sonnige Länder relativ hoch. Heute besteht kein Zweifel mehr daran, dass es besonders wichtig ist, Kinder vor der Sonne zu schützen.

Früherkennung ist zentral

Obwohl alle westlichen Länder Jahr für Jahr steigende Zahlen von Neuerkrankungen an Hautkrebs registrieren, nimmt die Zahl der Todesfälle nicht im gleichen Mass zu. Dies ist der Verdienst der Früherkennung. Fachexperten sind sich einig: Um die Melanomsterberate in der
Schweiz möglichst tief zu halten und idealerweise sogar zu senken, ist die rechtzeitige Früherkennung von Hautkrebs zentral.

Im vergangen Jahr liessen sich mehrere Tausend Frauen und Männer im Rahmen des nationalen Hautkrebstages untersuchen. Bei zahlreichen Personen wurden verdächtige Veränderungen festgestellt und bei begründetem Verdacht auf Hautkrebs danach auch entfernt.

Nationaler Hautkrebstag: Am 13. Mai 2013 kann die Bevölkerung den Dermatologinnen und Dermatologen, die auf www.melanoma.ch aufgeführt sind, kostenlos ein auffälliges Muttermal zeigen. Die Beurteilung einer einzelnen auffälligen Hautveränderung ist sehr wichtig und kann sogar Leben retten. Die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV/SSDV) macht jedoch darauf aufmerksam, dass sich Personen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko (helle Haut, starke Sonnenexposition, viele oder besonders auffällige Muttermale) zusätzlich von ihrer Dermatologin / ihrem Dermatologen die ganze Haut vollständig untersuchen lassen sollen.

Kommentare

CloeKlay

Sehr guter Artikel. Ich finde die Selbstkontrolle ist sehr wichtig. Kürzlich habe ich die iPhone App SkinTracer entdeckt die die Selbst-Beobachtung sehr gut unterstützt. Im Monat Mai kann man via diese App kostenlos Bilder von Muttermalen an das Unispital Zürich zur Überprüfungen senden.


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