Luftwaffe prüft Bewachung von Militärflugplätzen durch Private
Künftig könnten private Sicherheitsleute statt Angehörige der
Flughafenkommandos die Militärflugplätze in der Schweiz bewachen. Die
Machbarkeit dieses Szenarios klärt eine von Verteidigungsminister Ueli
Maurer eingesetzte Arbeitsgruppe ab.
(sda) «Die Armee muss sparen», sagte Armeesprecher Christoph Brunner am Dienstag. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung «20 Minuten», wonach Bundesrat Maurer den Auftrag erteilt hat, die Bewachung der Militärflugplätze Payerne, Meiringen, Sitten, Emmen, Alpnach, Locarno, Dübendorf und Buochs durch Private vertieft anzuschauen.
Die mit Armeeleuten besetzte Arbeitsgruppe sei seit Montag aktiv. Sie kläre ab, ob dies machbar sei und ob unter dem Strich Einsparungen resultieren würden. Über den Zeithorizont und das mögliche Einsparpotenzial seien noch keine Aussagen möglich, sagte Brunner. Ein Entscheid falle aber sicher nicht in den nächsten Wochen.