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Junglenker fährt im Aargau innerorts mit 141 km/h durch Kontrolle

Ein 20-jähriger Autolenker ist am Mittwochmorgen mit 141 km/h innerorts im aargauischen Niederrohrdorf durch eine Geschwindkeitskontrolle gerast. Der Schweizer flüchtete und wurde später von der Polizei in Lenzburg AG festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

(sda) Der Mann aus dem Bezirk Bremgarten stand gemäss Kantonspolizei Aargau offenbar unter Drogeneinfluss. Die Polizei beschrieb die Raserfahrt als «Tempoexzess». An der Radarmessstelle ist eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h erlaubt.

«Das war ganz massiv», sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Nur mit Glück ist nichts passiert.»

Der Raser war nämlich kaum zu bremsen. Als die Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal den Junglenker im benachbarten Mägenwil anhalten wollte, drückte dieser erneut aufs Gaspedal. Die Polizei folgte dem Lenker mit Blaulicht und Horn.

Sie musste die Verfolgung aus Sicherheitsgründen jedoch abbrechen. Die Fahrbahn war teilweise vereist - nur den Raser störte das wenig: Er fuhr wiederum viel zu schnell.

Minuten später sichtete eine Patrouille der Regionalpolizei Lenzburg das per Funk gesuchte Auto in einer stehenden Kolonne beim Autobahnzubringer in Lenzburg. Der Schweizer wurde festgenommen und auf Verfügung des Bezirksamtes Baden in Untersuchungshaft gesetzt.

Stichwörter: Raser

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