
Frieden wieder herstellen
Der junge Held Link muss dafür sorgen, dass das Leben in dem Land Holodrum wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Nachdem der böse General Onox die Tänzerin Din entführt hat, die als das "Orakel der Jahreszeiten" gilt, versinkt die Gegend nämlich unter ständigen Wetterwechseln im Chaos. Nur wenn es Link gelingt, die acht Essenzen der Natur zu finden und zu dem sagenumwobenen Maku-Baum zu bringen, lässt sich der Frieden wieder herstellen. „Oracle of Seasons“ als auch der zweite Band „Oracle of Ages“ basieren auf zwei Videospielen, die 2001 für die Mobilkonsole Gameboy Color entwickelt wurden.
Sehnsucht nach Fortsetzungen
Fazit: Wie es sich für einen echten Manga, also japanische Comics, gehört, wird die Geschichte von rechts nach links gelesen. Die spiegelverkehrte Erzählweise mag anfangs etwas verwirren, doch kommt man schnell einmal in die etwas spezielle Erzählstruktur hinein, welche eine zusätzliche Exotik ausstrahlt. Stilrichtung und Geschichte orientieren sich in erster Linie an ein jüngeres Publikum und Fans der Reihe. Die hohe Manga-Erzählkunst mit zum Teil seitenfüllenden, ausdrucksstarken Bildern gefallen auf Anhieb und die in einzelne Kapitel aufgeteilte Geschichte sorgt für einen guten Überblick. Die Story überrascht zusätzlich mit humorvollen Inhalten und pädagogisch wertvollen Anspielungen. Hat man den Manga bereits zu Ende gelesen, wächst die Sehnsucht nach weiteren Abenteuern von Link und Co.
Info: The Legend of Zelda – Oracle of Seasons, Autor und Zeichner: Akira Himekawa, Taschenbuch, Seiten: 192, s/w, ISBN: 9783867198059, Hersteller: Tokyopop
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