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Kanton Bern

Meldepflicht erst ab sechs Prozent Arbeitslosigkeit

Der Regierungsrat des Kantons Bern ist teilweise zufrieden mit den Vorschlägen des Bundes zur Steuerung der Zuwanderung und dem Vorrang für stellenlose Schweizer Arbeitskräfte. Er beantragt, dass die Stellenmeldepflicht erst bei sechs Prozent Arbeitslosigkeit greift.

Symbolbild: bt/a

Der Regierungsrat des Kantons Bern schreibt in seiner Vernehmlassungsantwort an den Bund, die anvisierten Regelungen zur Steuerung der Zuwanderung respektierten den Auftrag, die Zuwanderung in den schweizerischen Arbeitsmarkt zu begrenzen. Der Regierungsrat erwartet vom Bund, dass dieser die Kosten für die Umsetzung vollumfänglich übernimmt.


Bern will höheren Schwellenwert
Die Umsetzung sieht vor, dass Arbeitgeber den RAV freie Stellen melden müssen, wenn die Arbeitslosigkeit in bestimmten Berufsarten schweizweit fünf Prozent erreicht oder überschreitet. Diesen Schwellenwert erachtet der Regierungsrat als «nicht zielführend». Er führe zu einer unnötig hohen Zahl betroffener Stellen und Unternehmen und zu einer Überbelastung der öffentlichen Arbeitsvermittlung. Der Regierungsrat beantragt darum, den Schwellenwert bei sechs Prozent festzulegen. mt
 

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