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Kanton Bern

57 Unfälle nach Schneetreiben – sechs Personen verletzt

Nach den starken Schneefällen in der Nacht auf Donnerstag ist es an mehreren Orten im Kanton Bern zu Verkehrsunfällen gekommen. Bei der Kantonspolizei Bern gingen bis am Mittag rund 57 entsprechende Meldungen ein.

Bei einer Frontalkollision zweier Autos bei Därligen wurden fünf Personen verletzt. Bild: Kapo Bern

Nach den starken Schneefällen in der Nacht auf Donnerstag, 1. März 2018, ist es am frühen Morgen und im Verlaufe des Vormittags im Kanton Bern zu zahlreichen Verkehrsunfällen gekommen. Zwischen 3 Uhr und 12 Uhr gingen bei den regionalen Einsatzzentralen aus dem ganzen Kanton insgesamt 57 Meldungen ein. So war es auf den vielerorts schnee- und eisbedeckten Strassen zu Selbstunfällen, Auffahrkollisionen oder auch Unfällen mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zusätzlich gingen bei der Kantonspolizei Bern rund ein Dutzend Meldungen zu Fahrzeugen ein, welche aufgrund des vielen Schnees stecken geblieben waren. Insgesamt wurden nach aktuellem Kenntnisstand der Kantonspolizei Bern sechs Personen bei Unfällen verletzt. Eine Person wurde nach einem Selbstunfall in Hilterfingen leicht verletzt ins Spital gebracht.

Frontalkollision in Därligen
Nach einer Frontalkollision zweier Autos auf der Hauptstrasse zwischen Interlaken und Därligen mussten fünf Personen verletzt mit Ambulanzen ins Spital gebracht werden. Aktuellen Erkenntnissen zufolge war ein Auto, das gegen 8:40 Uhr von Interlaken in Richtung Thun unterwegs war, aus noch zu klärenden Gründen kurz vor Därligen auf die Gegenfahrbahn geraten und in der Folge seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Der Lenker des in Richtung Interlaken fahrenden Autos musste durch die Feuerwehr Bödeli aus dem Fahrzeug befreit werden. Infolge der Unfallarbeiten und der Fahrzeugbergung wurde der Verkehr im Unfallbereich während zwei Stunden wechselseitig geführt.

Strassensperrungen im ganzen Kanton
Vielerorts im Kanton kam es aufgrund der Strassenverhältnisse zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. So mussten zum Beispiel die Autobahn A1 von Bern-Brünnen in Richtung Kerzers wie auch beide Fahrtrichtungen der A1 im Bereich Grauholz-Schönbühl aus Sicherheitsgründen während mehreren Stunden gesperrt werden. Im ganzen Kanton waren Mitarbeitende der Strassenunterhaltsdienste für die Schneeräumung und das Salzen der Fahrbahnen aufgeboten. pkb

 

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