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Der Bundesrat anerkennt das kulturelle Potenzial der Schweizer Game-Industrie

An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat den Bericht «Games. Ein aufstrebender Bereich des Kulturschaffens» verabschiedet. Er nimmt eine Standortbestimmung des Game-Schaffens vor und beschreibt die Massnahmen zur langfristigen Etablierung und Verbesserung der Förderung der Schweizer Game-Industrie als innovativen Querschnittsbereich des Kulturschaffens.

Symbolbild: Keystone

In seinem Bericht «Games. Ein aufstrebender Bereich des Kulturschaffens» beschreibt der Bundesrat das kulturelle Potenzial der Game-Industrie in der Schweiz und die Rolle der Kulturförderungsinstitutionen. Als digitale Kulturgüter sind Games Träger neuer Formen des kreativen und des technologischen Schaffens. Sie verfügen über ein grosses Innovationspotenzial, sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, heisst es weiter.

Zur Förderung aller Dimensionen der Game-Branche schlägt der Bundesrat Massnahmen vor, mit denen die qualitative und quantitative Entwicklung des Bereichs in der Schweiz verbessert und langfristig ausgerichtet werden kann. Angestrebt werden die Stärkung und Verbesserung der Kompetenzen der Game-Entwicklerinnen und -Entwickler, ihre Integration in die Industrie sowie die Aufwertung und breitere Information über die Besonderheiten der intersektoriellen Förderung.

Der Bericht erfüllt das Postulat 15.3114 von alt Nationalrätin Jacqueline Fehr vom 12. März 2015. Es beauftragt den Bundesrat, aufgrund der neueren Entwicklungen der Schweizer Game-Industrie einen Bericht über das künstlerische, das wissenschaftliche und das wirtschaftliche Potenzial des Sektors zu erstellen. Der Bundesrat hat das Postulat angenommen und sich im Bericht auf die Aspekte seiner Kulturpolitik konzentriert, die seit 2010 von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Bereich der Game-Industrie umgesetzt werden. mt

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