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Blu-ray-Tipp

"Leatherface - The Source of Evil": Unnötige Vorgeschichte

1974 wurde mit dem Horrorfilm "The Texas Chainsaw Massacre" Filmgeschichte geschrieben und Leatherface, ein durchgeknallter Typ mit Maske und Kettensäge, wurde zur Ikone. Es gab verschiedene Fortsetzungen und sogar ein Remake.

"Leatherface - The Source of Evil"

Nun gibt es die Vorgeschichte zur Horror-Saga, die vermitteln möchte, wie ein Junge zu diesem abartigen Monstrum wurde. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen dabei beobachten, wie der zukünftige Horrorfilm-Star zusammen mit anderen Freaks aus einer Nervenheilanstalt samt Geisel ausbricht. Eine blutige Verfolgungsjagd beginnt. Ein Prequel zu einem Kultfilm zu produzieren, mag für die Filmemacher verlockend sein, um aus der Franchise noch mehr Geld zu pressen. Doch die Psychologisierung von Leatherface ist viel zu flach geraten und gibt kaum tiefe Einblicke in seine Beweggründe. Kurz: Nur ein einzelner Film reicht einfach nicht aus, um diesen abartigen Charakter zu erklären. Sofern man diese Figur überhaupt erklärt haben möchte. Immerhin kommt gegen Ende ein bisschen Spannung auf. Ansonsten bleibt der Film sehr voraussehbar und ist nur den eingefleischten Fans ans Herz zu legen. Als Bonusmaterial gibt es einen Blick hinter die Kulissen und geschnittene Szenen. Als Blu-ray und DVD erhältlich. sd

Info: «Leatherface: The Source of Evil» mit Stephen Dorff, Lili Taylor, Sam Strike u.a. Regie: Alexandre Bustillo und Julien Maury. Vertrieb: Impuls Home Entertainment.

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