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Biel

Willkommen in Biel: Das Projekt wurde nominiert

Seit 2007 vergibt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) die SVSM Awards für innovative Projekte in den Bereichen Standortentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung. Für die diesjährigen Awards haben sich 10 Projekte beworben. Eine Jury aus Fachpersonen hat nun fünf Projekte für die Awards nominiert, darunter auch die Kampagne «Willkommen in Biel».

Das Wappen von Biel, Bild: bt/a

Die SVSM Awards sind von der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement initiierte Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Für die diesjährigen Awards sind 10 Bewerbungen eingegangen. Die Jury hat diese anhand festgelegter Kriterien bewertet und fünf Projekte für die Awards nominiert. Mit der Nomination ist den Projekten aber noch kein Award auf sicher: Mitte August müssen alle Nominierten ihre Projekte persönlich vor der Jury präsentieren. Die Vergabe der begehrten Awards findet am 17. September im Rahmen der Veranstaltung „ImmoTable“ im Kino Rex in Thun statt. Zudem wird an diesem Anlass der oder die Standortmanager/in des Jahres ausgezeichnet.

Und das sind die Nominierten: die Imagekampagne willkommeninbiel.ch, die Online-Freizeitplattform GRhome.ch, das Projekt „Zukunft St. Galler Innenstadt“, das Projekt „Lattich“ in St. Gallen sowie das digitale 3D-Limmatstadtmodell.

Willkommen in Biel
Die Imagekampagne willkommeninbiel.ch möchte gegen Vorurteile ankämpfen: Über die Online-Plattform können Interessierte Kontakt mit über 230 waschechten Bielerinnen und Bieler aufnehmen, die gerne persönlich über das Leben und Arbeiten in der Stadt erzählen. Das überraschende Angebot wurde 2017 lanciert und wird mittlerweile auch von Arbeitgebern der Region in ihre Rekrutierungsprozesse eingebunden. Im Mai 2019 konnte der bisherige Registrierungsrekord von Biel-Interessierten erreicht werden.

Digitale Tourismus-Sensibilisierung
GRhome.ch ist eine Online-Freizeitplattform für Bündner und Zweitwohnungsbesitzer. Ihr Ziel ist die Stärkung des Tourismusbewusstseins: Die Bündner sollen wieder stärker für die Schönheiten ihres Kantons sensibilisiert werden – und sich so besser mit Graubünden als Tourismuskanton identifizieren. Im Fokus stehen exklusive Angebote, Freizeit- und Eventtipps von Bündnern für Bündner. Als eines der wenigen Projekte bezieht GRhome.ch auch die „Zweitheimischen“ mit ein. Mittlerweile zählt die Plattform 8000 registrierte User, die ihre Erfahrungen, Empfindungen und Tipps mit anderen Ein- und Zweitheimischen teilen und interagieren.

Zukunft St. Galler Innenstadt
Die Schweizer Innenstädte verändern sich – St. Gallen macht hier keine Ausnahme. 2016 wurde deshalb das Projekt „Zukunft St. Galler Innenstadt“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Massnahmen zur Belebung der Innenstadt zu entwickeln. Involviert sind neben Institutionen wie der Fachhochschule oder Gewerbevereinen auch die Stadtverwaltung sowie die Bevölkerung. Zweimal jährlich finden öffentliche Foren statt, in denen über den aktuellen Stand der verschiedenen Teilprojekte informiert wird.

Brennpunkt für die Kreativwirtschaft
Das Areal beim Güterbahnhof ist eines der letzten grösseren Entwicklungsgebiete in der Stadt St. Gallen. Allerdings kann auf Grund eines Verkehrsprojektes in den nächsten rund 10 Jahren nichts Dauerhaftes realisiert werden. Das Areal sollte deshalb einer Zwischennutzung zugeführt werden und zu einem sichtbaren Brennpunkt für die Kreativwirtschaft werden. Rasch konnte die Zwischennutzung auf Aussenarealen und in einer leeren SBB Halle beginnen. Im Frühjahr 2019 konnte der neu erstellte Lattich-Bau bezogen werden. Das Gebäude beherbergt einen bunten Mieter-Mix aus den Bereichen Handwerk, Kommunikation, Design, Technologie und Architektur.

Digitales Stadtmodell
Stadtentwicklung nachvollziehbar machen: Das soll das von der Limmatstadt AG entwickelte digitale 3DLimmatstadtmodell. Mit dem digitalen Stadtmodell, das kurz vor der öffentlichen Lancierung steht, können künftige Entwicklungen im Limmattal dargestellt und am Screen oder mit Virtual Reality erlebbar gemacht werden. Das Modell ist vielfältig einsetzbar – von der Standortpromotion über die Kommunikation mit der Bevölkerung bis hin zur Unterstützung in Projektentwicklungen. mt

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