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Verboten sind sie nicht

Die Scientologen auf der Bieler Fanmeile geben zu reden. Moralische Bedenken wischen die Bieler Behörden beiseite.

Scientologen auf dem Walserplatz findet Stadtpräsident Hans Stöckli nicht gut. Bild: Adrian Streun
(bjg) Die Städte Bern, Zürich und Solothurn wollen die Scientologen nicht auf ihren Fanmeilen. Anders Biel, wo diese auf dem Walserplatz Broschüren verteilen und einen Stresstest anbieten (BT vom Samstag).
Warum wird in Biel toleriert, was andernorts nicht erwünscht ist? Was haben Gruppierungen wie Scientology auf einem Fussballfest zu suchen, wo Essen, Trinken und Feiern angesagt sind?

Die Bieler Behörden, Gewerbe- und Stadtpolizei, das Stadtmarketing und der Organisator Peter Winkler winden sich um klare Antworten, moralische Bedenken werden beiseite gewischt. Verboten seien die Scientologen in der Schweiz nicht, sagt André Glauser, der Kommandant der Bieler Stadtpolizei. Solange diese nichts Verbotenes täten, gebe es keine rechtliche Handhabe, ihnen einen Stand auf der Fanmeile zu verwehren. Es liegt also in der Hand von Peter Winkler, mit welchen Standbetreibern er Verträge abschliessen will.
Er hat das Gelände des Walserplatzes von der Stadt gemietet und von der Polizei eine Gesamtbewilligung für die Stände erhalten und er wäre frei gewesen, die Scientologen abzuweisen. Hat es nicht genug andere, passendere Bewerber für die Zelte auf der Fanmeile gegeben?

Mehr zum Thema im «Bieler Tagblatt» vom Dienstag, dem 17. Juni
Stichwörter: Biel

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