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Agglolac

Projektgesellschaft will alternatives Finanzierungsmodell

Nidau und Biel wollen eine alternative Variante zum aktuellen Finanzierungsmodell auf der Basis eines Landverkaufs erarbeiten.

Symbolbild: bt/a
  • Dossier

Gemäss dem bisher verfolgten Finanzierungsmodell für die Realisierung von Agglolac verkaufen Nidau und Biel dem Investor und Projektentwickler Mobimo das zur Überbauung vorgesehene Land in der Nidauer Seezone.

In den vergangenen Monaten wurde das Finanzierungsmodell auf der Basis eines Landverkaufs von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien in beiden Stadtparlamenten in Frage gestellt. In ihren Vorstössen forderten sie, dass die Städte ihr Land im Agglolac-Perimeter nicht verkaufen, sondern im Baurecht abgeben sollen.

Alternative wird ausgearbeitet
Die Projektgesellschaft Agglolac erachtet ein Rückkommen auf die Frage des Finanzierungsmodells nach vier Jahren intensiver Planung zwar als problematisch. Trotzdem will sie sich der Diskussion nicht verschliessen. Ein Variantenentscheid – Verkauf oder baurechtweise Abgabe – sollte aber erst gefällt werden, wenn dessen Auswirkungen auf das Projekt und insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Freiräume und Nutzungen bekannt sind. Deshalb hat das Lenkungsgremium der Projektgesellschaft beschlossen, ein alternatives Finanzierungsmodell auszuarbeiten. Es soll einen realistischen Weg aufzeigen, wie die beiden Städte ihre Aufwendungen rund um Agglolac mit einer baurechtweisen Landabgabe finanzieren können.

Die Stimmberechtigten beider Städte werden über den Verkauf oder die baurechtweise Abgabe ihres Landes an Mobimo sowie über den Kredit für die öffentlichen Infrastrukturen abstimmen. mt
 

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