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Perrenoud flippte aus

Die Notrufzentrale in Delémont ist vom Tisch.

  • 1/14 Bei der Frage des Notrufs 144 wurde Philippe Perrenoud so laut wie noch nie bei einer Parlamentsdebatte. Bild: Andreas
  • 2/14 Peter Moser. Bilder: bt/a
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me. Die Aufregung über die Pläne für eine jurassische war gross. Notrufzentrale Ein Missverständnis, sagt nun Philippe Perrenoud.

Als der Berner Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud gestern im Grossen Rat ans Mikrofon trat, redete er nicht lange um den heissen Brei herum. «Die interjurassische Notrufzentrale 144 ist gestorben.» Perrenoud ärgerte sich, dass eine solche Aufregung entstanden war. «Wenn man mir vor drei Monaten telefoniert hätte, wäre diese Diskussion nicht nötig gewesen.» Er habe versucht, das starre System etwas zu bewegen und zu verbessern. Da es sich um ein Vorprojekt gehandelt habe, sei auch nur ein kleiner Kreis zur Vernehmlassung eingeladen worden.

Nichtsdestotrotz überwies das Parlament einen Vorstoss der beiden Bieler Freisinnigen Peter Moser und Pierre-Yves Grivel. Verlangt wird ein externer Bericht und ein stärkerer Einbezug der Beteiligten. «Wir haben kein Vertrauen in die Verhandlungsführung der Gesundheitsdirektion», sagte Peter Moser. Deshalb müsse der Druck aufrechterhalten werden.

Ausführlicher Bericht und Kommentar im BT vom Mittwoch, 8. September, auf Seite 9 - sowie im BT von heute

Stichwörter: Notrufzentrale

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