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Nicht durchs Renferareal

Die Regiotram-Variante Renferareal ist vom Tisch. Bisher keine Entscheide gibt es zur Linienführung in Nidau und um den Bieler Bahnhof.

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(ken) Die Bewohnerinnen und Bewohner des Schlösslifeld können aufatmen: Das Renferareal wird nicht vom Regiotram befahren. «Das ist zweifellos das Resultat der Mitwirkung», sagte Biels Stadtpräsident Hans Stöckli gestern anlässlich der Pressekonferenz zur Auswertung der Mitwirkung. Anstatt das Renferareal zu touchieren, sollen laut den neuen Plänen zwei andere Varianten geprüft werden: Weiter bearbeitet wird die Tramführung über den Längfeldweg, die bereits zuvor Thema war. Alternativ zur Linie Längfeldweg-Länggasse-Eisfeldstrasse wird die Machbarkeit einer Tramführung via Jakobstrasse geprüft. Letztere würde das Tram zumindest näher ans Renferareal führen. Aber auch am Buskonzept werde man noch arbeiten müssen, sagte Fredy Sidler, Präsident der regionalen Verkehrskonferenz. So prüfe man Möglichkeiten, dass das Renferareal trotz Aufhebung der Buslinie 2 und damit der Haltestelle «Schlösslifeld» durch eine andere Buslinie an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden bleiben kann.

Stedtli versus BTI bleibt
Noch kein Entscheid fiel bezüglich der Linienführung in Nidau. Dessen Gemeinderat verlangte, dass bei der nun beginnenden Erarbeitung des Vorprojekts sowohl die Variante durchs Stedtli als auch diejenige auf dem BTI-Trasse weiterverfolgt werden. «Wir brauchen detailliertere Grundlagen für einen Entscheid», sagte Stadtpräsident Adrian Kneubühler. So sei beispielsweise die Akzeptanz der Variante Stedtli kaum gegeben, wenn ihr Parkplätze zum Opfer fallen würden. «Verbesserungen sind auch beim Bahnhof Biel nötig», so Kneubühler. Ähnlich die Aussagen des Bieler Gemeinderates, der sich beim Bahnhof ebenfalls nicht für eine Variante entscheiden konnte.

Mehrere Varianten werden auch zwischen dem Zentralplatz und Mett in die Erarbeitung des Vorprojekts geschickt. Die Linienführung entlang des Oberen Quais wird beibehalten, doch danach wird die Machbarkeit einer Streckenführung über die Gottstattstrasse geprüft. Damit könnte zudem eine Querung der Schüss umgangen werden. Keine weitere Beachtung findet der Vorschlag, das Regiotram über die Dufourstrasse zu führen. Dies käme neben der Streckenverlängerung auch aufgrund der Werkleitungen im Boden der Dufourstrasse zu teuer, hiess es gestern.

Mit der Mitwirkung zeigten sich die Behördenvertreter zufrieden. Insgesamt seien rund 600 Stellungnahmen eingegangen, die meisten seien positiv gewesen.
Stichwörter: Regiotram

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