(me.) Wegen Unregelmässigkeiten bei den Nationalratswahlen 2007 wurden Ermittlungen gegen Ricardo Lumengo aufgenommen. Ironie des Schicksals: Der Verdacht hat sich nicht konkretisiert und das Verfahren wurde eingestellt. Pech für Lumengo: Bei den Ermittlungen tauchten Hinweise auf, dass der Nationalrat bei den Grossratswahlen 2006 eigenhändig 44 Wahlzettel ausgefüllt habe. Auf Grund eines graphologischen Gutachtens könne «mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» davon ausgegangen werden, dass die Wahlzettel von Ricardo Lumengo stammen, sagt der zuständige Untersuchungsrichter Peter Thoma. Für ihn und die Staatsanwaltschaft ist klar, dass sich Lumengo wegen des gravierenderen Vorwurfs der Wahlfälschung verantworten muss.
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