Sie sind hier

Berner Fachhochschule

Komitee für Teilkonzentration in Bern und Biel gegründet

Namhafte Wirtschaftsvertreter und –vertreterinnen der Region Bern haben sich zu einem Komitee zusammengeschlossen und unterstützen das Vorhaben des Regierungsrats: Die Teilkonzentration der Berner Fachhochschule in Bern und Biel.

Symbolbild: bt/a

(mt) Die Wirtschaft sei auf die Nähe der Berner Fachhochschule (BFH) zwingend angewiesen. Nur eine Konzentration von Know-how und ein erleichterter Wissens- und Technologietransfer führen zu Wachstums- und Innovations-Impulsen, argumentiert das neu gegründete Komitee Wirtschaft. „Eine Fachhochschule muss da angesiedelt sein, wo die entsprechenden Unternehmen sind, die Unterstützung bieten können“, hält Rudolf Krähenbühl, Geschäftsführer des Bernaparks in Stettlen, fest. Bern und Biel würden diese Voraussetzungen erfüllen.

Bildungs- und Innovationsstandort stärken
Deshalb unterstützt das Komitee Wirtschaft die Haltung der Regierung. Klare Fakten belegen, dass mit Teilkonzentrationen an den Standorten Bern und Biel die BFH langfristig gesichert und nachhaltig wettbewerbsfähig positioniert werden könne. Sowohl das Departement Technik und Informatik(TI) wie auch das Departement Architektur, Holz, Bau (AHB) sollen gleichzeitg im Teilcampus der BFH in Biel gemäss dem Vorschlag des Regierungsrats konzentriert werden. Der Grund: Die beiden Departemente können nur mit einer räumlichen Konzentration ihre Potentiale optimal nutzen. Für den Berner Verleger und ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten Rudolf Stämpfli ist klar, dass man Bern als Bildungsstandort stärken und Biel als Innovationsplatz fördern muss.

Beste Standortfaktoren
Das Komitee Wirtschaft ist von den Standortvorzügen von Bern und Biel überzeugt: Bern als Hauptstadt und Politzentrum und Biel als Wirtschaftsschwerpunkt mit Zweisprachigkeit. Als Absolvent der Fachhochschule Biel kann André Moro, ewb-Geschäftsleitungsmitglied aus persönlicher Erfahrung die Vorzüge der attraktiven Umgebung und der Zweisprachigkeit bestätigen. „Die StudentInnen und DozentInnen schätzen das UNESCO-Welterbe Bern mit den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und den touristischen wie auch kulturellen Attraktionen“, betont auch Nicole Loeb (Loeb AG).

Stämpfli im Komitee Wirtschaft
Der ehemalige Arbeitgeberpräsident und Verleger Rudolf Stämpfli macht im Komitee Wirtschaft ebenso mit wie folgende WirtschaftsvertreterInnen: Peter Bernasconi, Grossrat, Worb; Ueli Emch, Unternehmer, Worb; Gerhard Jansen, Prival AG, Ittigen; Etienne Jornod, CEO Galenica, Bern; Jörg Kaufmann, VRP Gebäude Versicherung Bern, Ittigen; Rudolf Krähenbühl, Geschäftsführer Bernapark, Stettlen; Nicole Loeb, Delegierte des VR Loeb Holding AG Bern; André Moro, Mitglied der Geschäftsleitung Energie Wasser Bern, Bern; Professor Dr. Klaus Neusser, Universität Bern; Manfred Roschi, Unternehmer, Bern.

Im März vor dem Grossen Rat
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat im Februar 2011 beschlossen, die BFH in Bern und Biel zu konzentrieren. Der Grosse Rat hat darauf verlangt, die Gründe für diesen Entscheid darzulegen. In ihrem Bericht zeigt die Regierung auf, welche Überlegungen und Fakten zu diesem Entscheid geführt haben. Der Grosse Rat wird den Bericht in der Märzsession beraten.

Stichwörter: Biel, Fachhochschule, Komitee

Nachrichten zu Biel »