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Biel

Gurzelen: Die Planung des neuen Quartiers geht weiter

Das Entwicklungskonzept für den Bereich Gurzelen sieht die Entstehung eines neuen Quartiers zwischen den Fussballplätzen des ehemaligen Stadions und dem jetzigen Gurzelenplatz vor.

Symbolbild: Pixabay

Anfang 2016 wurde die Bevölkerung eingeladen, sich über die Visionen für die zukünftige Entwicklung zu informieren und dazu Stellung zu nehmen. Die seither eingegangenen Bemerkungen und Vorschläge sind nun bearbeitet worden.

Entstehende Projekte
Das Gurzelen-Quartier ist in vollem Wandel begriffen. Die Swatch Group erstellt ein neues Repräsentationsgebäude und erweitert ihre Infrastrukturen für die Marke Omega. Die Personalvorsorgestiftung Previs realisiert die Überbauung «Jardin du Paradis» mit rund 280 Wohnungen und im Juni dieses Jahres hat die Stadt Biel den neuen Schüssinsel-Park eingeweiht.

Der Bereich birgt jedoch noch ein umfangreiches Entwicklungspotenzial. Längerfristig sind auf dem Gelände des ehemaligen Stadions und des heutigen Gurzelenplatzes neue Bauten mit einem grossen Wohnungsanteil, aber auch anderen Nutzungsmöglichkeiten geplant.

Öffentliches Mitwirkungsverfahren
In einem öffentlichen Mitwirkungsverfahren von Dezember 2015 bis Januar 2016 wurden die Bevölkerung und die interessierten Kreise eingeladen, im Rahmen einer Ausstellung und mehreren Informationsabenden das Entwicklungskonzept kennen zu lernen. Jedermann erhielt damit die Gelegenheit, zur Planung Stellung zu nehmen.

Es gingen achtzehn Stellungnahmen von verschiedenen politischen Parteien, Verbänden und Einzelpersonen bei der Abteilung Stadtplanung der Stadt Biel ein. Insgesamt äusserte sich die Bevölkerung positiv zum vorgeschlagenen Entwicklungskonzept. Viele begrüssen die geplante Gestaltung eines lebendigen Quartiers, in dem die soziale und funktionale Durchmischung gefördert wird und die öffentlichen Räume des Quartiers aufgewertet werden. Auch die geplante Schaffung eines baumbestandenen öffentlichen Platzes und die Umgestaltung der Champagneallee zu einem Begegnungsraum sowie die Erweiterung der Schulanlage Champagne wurden mehrheitlich positiv aufgenommen.

Zu einzelnen Aspekten der Planung gingen jedoch auch kritischere Stellungnahmen ein. Dies betraf vor allem folgende Punkte: der tatsächliche Bedarf an neuen Wohnungen in Biel, die Zahl der öffentlichen und privaten Parkplätze sowie das Mobilitätskonzept, die Förderung von Genossenschaftswohnungen und die gewählten Planungsinstrumente. Auch bestimmte Punkte hinsichtlich der Bau- und Gestaltungsbedingungen wurden angesprochen, so z. B. die Gestaltung des östlichen Teils der Champagneallee oder die Form der Gebäudefront als trennendes Element zum öffentlichen Platz. Alle diese Punkte wurden in Erwägung gezogen und wo nötig im Detail untersucht, um die Planungsabsichten zu klären oder zu ergänzen. Die Ergebnisse dieser zusätzlichen Untersuchungen führten je nach Fall zu einer Anpassung des Planungsberichtes und/oder der baurechtlichen Grundordnung.

Noch mehrere Etappen stehen an
Es geht noch um die Suche nach Investoren und die Lancierung eines Wettbewerbs für die Planung und die Realisierung der Überbauung im Bereich des ehemaligen Stadions. Für die Erweiterung der Schulanlage Champagne wird bald ein Architekturwettbewerb organisiert. mt

 

Kommentare

spirit off

...Bäume mit enormen Blüten_Feinstaub, Lacktropfen wie Sprüregen und fallendes Laub im Herbst. GUT GEGEN parkierende AUTOS


spirit off

...die autogegnerischen Parkplatzbäume stehen übrigens an der ganzen ChampagneALLEE !!!


spirit off

...WAHNSINN DIESE BAUORGIE! Stämpflistrassen Silos sind gebaut, jetzt Gurzelen Silos, bald Schüsspark Silos und anschliessen Güterbahnhof Wohnsilos! - Auf Parkplätzen werden Bäume gepflanzt, die dauerhafte Lackschäden und Filterverstopfungen verursachen, von den Herbstblättern nicht zu reden! - Ah Lait les Wash!


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