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Biel

Grünliberale lancieren «Velo-Ärgernis des Monats»

Letzte Woche fand in Biel zum zweiten Mal die Critical Mass statt. Die Grünliberalen teilen die Ansicht, dass betreffend Veloverkehr in Biel noch viel Verbesserungspotenzial besteht. Zur Veranschaulichung lancieren die Grünliberalen Biel/Bienne die Serie «Velo-Ärgernis des Monats»: Zu Beginn jeden Monats werden sie ein Ärgernis der städtischen Verkehrspolitik aus Velofahrersicht präsentieren.

Bild: zvg / Grünliberale Partei Biel/Bienne
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Den Auftakt machen die Zubringer-Brücken auf die Schüssinsel. Der Fuss- und Veloweg auf der neuen Schüssinsel ist zweifellos ein grosser Komfortgewinn für den Langsamverkehr auf der städtischen Ost-/Westachse. Die Freude wird aber arg getrübt: Vier von sechs Zubringerbrücken zur Schüssinsel dürfen nicht befahren werden, obwohl die Anlage als gemeinsamer Fuss- und Radweg gedacht wurde. Für den Nord-Süd-Velo-Verkehr erweist sich die Schüssinsel somit als Verkehrshindernis. Der als «Komfortroute» bezeichnete Weg ist an die Quartiere im Norden und Süden für das Velo nicht angebunden. Auf Rückfrage betrachtet es die Stadt als zumutbar, dass Radfahrer absteigen und das Velo schieben müssen. Eine fortschrittliche, veloverträgliche Planung sieht anders aus, heisst es in der Medienmitteilung.

 

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Die Grünliberalen Biel/Bienne sind seit 2008 aktiv und wurden am 5.7.2010 als Ortssektion gegründet. Seit den städtischen Wahlen 2008 sind sie in Fraktionsstärke im Bieler Stadtrat vertreten, seit der Wahl vom September 2016, in welcher sie 7.1% Stimmenanteil erreichten, mit vier Sitzen. Die Grünliberalen setzen sich für die Vereinbarkeit von Anliegen der Ökologie und Ökonomie ein, heisst es weiter. mt

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