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Fünf Einsprachen gegen die geplante Moschee

Gegen die geplante Moschee in Grenchen sind fünf Einsprachen eingegangen. Diese könnten den Bau verzögern, aber wohl kaum verhindern. Trotzdem gibt die SVP den Kampf nicht auf.

«Die Einsprachen sind eher emotional. Sie richten sich generell gegen den Gebäudetypus, gegen die Ästhetik und stellen die Zonenkonformität in Frage», sagt Grenchens Stadtbaumeister Claude Barbey zu den fünf Einsprachen, die gegen die geplante Moschee eingegangen sind. Bereits im letzten Gemeinderat erklärte er, dass der geplante Bau zonenkonform sei (das BT berichtete). Nur in einem Punkt meint der Stadtbaumeister: «Ich denke, hier muss der Verein nochmals über die Bücher.» Einsprecher bemängeln, dass die 22 geplanten Parkplätze nicht reichen würden. «Dieses Problem ist lösbar», meint Barbey dazu. In Anbetracht der Einsprachen schätzt er, dass der Bau realisiert werden kann: «Man kann ihn sicher verzögern, aber nicht verhindern.»

Wer alles Einsprache erhoben hat, gibt die Baudirektion nicht bekannt. Die SVP kann als politische Partei jedenfalls keine Einsprache einreichen. Doch Gemeinderat Heinz Müller bestätigt, dass er mit seiner Firma – der Elpex AG, die in derselben Umgebung stationiert ist – eine Einsprache deponiert hat. Müller opponiert insbesondere wegen des möglichen Verkehrsaufkommens und der Parkplätze. Er glaubt nicht, dass der Bau durch die Einsprachen «nur» verzögert werden könne: «Würden wir nicht an einen Erfolg glauben, würden wir das nicht machen.» Ob er die Einsprache weiterziehen würde, falls sie in Grenchen abgewiesen wird, wisse er noch nicht.

Mehr zum Thema lesen Sie im Bieler Tagblatt vom 9. Februar oder im E-Paper.
Stichwörter: Grenchen

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