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Kantonale Wahlen

Französischsprachige Kandidatinnen für ein politisches Amt

Das Gleichstellungsnetzwerk «Réseau égalité Berne francophone» hat den roten Teppich für Frauen, die sich für einen Sitz im Rat für französischsprachige Angelegenheiten des Verwaltungskreises Biel/Bienne (RFB) bewerben, ausgerollt.

Copyright: Bieler Tagblatt/Keystone

Vor dem Berner Rathaus wurden am Donnerstag (1. März 2018) neun Politikerinnen aus Biel und aus dem Berner Jura auf dem roten Teppich begrüsst. Dass Frauenkandidaturen wichtig seien, müsse nicht mehr bewiesen werden. Bei den letzten Wahlen vor vier Jahren habe der Anteil der gewählten Frauen fast zu 100 Prozent dem Anteil der Kandidatinnen entsprochen, hob Staatsschreiber Christoph Auer hervor. Das bedeute mit anderen Worten: Je mehr Frauen sich zur Wahl stellen, umso mehr Frauen werden auch tatsächlich gewählt.


Anderer Bildungshintergrund und andere Lebenserfahrung
Für Grossratspräsidentin Ursula Zybach braucht es mehr Frauen in der Politik. Frauen hätten aufgrund ihres meist anderen Bildungshintergrunds, aber auch ihrer Lebenserfahrung viel zu bieten. Gesellschaftliche Fortschritte könnten nur erzielt werden, wenn sich Frauen und Männer gemeinsam engagieren. Eine grössere Frauenvertretung im Grossen Rat sei für alle ein Gewinn. mt

 

Stichwörter: Wahlen, Frauen, Politik

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