Die Verlängerung mit Kent Ruhnke, der in Biel durchaus zu den Sympathieträgern zu zählen ist, wurde zu einem interessanten Zeitpunkt getätigt – fünf Tage vor der zweiten Stadionabstimmung und genau eine Woche vor Beginn der Playouts. Dass Ruhnke dabei auch eine Gehaltseinbusse in Kauf nimmt, zeigt sein Interesse und seine Verbundenheit zu Biel und zu jenem Klub, mit dem er 1983 erstmals Meister geworden war. Das Argument, es habe ihm an Alternativen gefehlt, ist reine Spekulation. Kent Ruhnke könnte es sich auch dank seiner Nebentätigkeit als Referent durchaus leisten, den anstrengenden Trainerberuf an den berühmten Nagel zu hängen.
Entscheidend für die Verlängerung zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch vielmehr die Tatsache, dass die Spieler wissen, was im Moment und auch danach Sache ist. Sie haben im Hinblick auf diese Meisterschaftsentscheidung ein Problem weniger im Kopf. Es war der Wunsch der meisten Spieler, dass Ruhnke verlängert, um mit ihm in eine neue, unter Umständen noch bessere Saison zu steigen. Ruhnke hat der Equipe die nötige Stabilität trotz defensiven Mängeln verpasst und gezeigt, dass er für eine Mannschaft in der höchsten Liga und ein Team, das sich im Aufbau befindet, der richtige Mann ist.
BEAT MONING
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