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„Krawattenzwang“

Einladung zum Kaffee

Im persönlichen Blog berichtet Bernhard Rentsch, publizistischer Leiter der Gesamtredaktion und Chefredaktor „Bieler Tagblatt“ wöchentlich über Erlebnisse im privaten wie im beruflichen/gesellschaftlichen Leben – dies immer mit einem Augenzwinkern. Heute: Einladung zum Kaffee.

Krawattenzwang: Bernhard Rentsch
  • Dossier

Immer wieder stehe ich als Chefredaktor im Kontakt mit Leserinnen und Lesern. Darüber bin ich froh und das mache ich gerne. Denn, glauben Sie mir, die Feedbacks sind mir wichtig. Dass es sich meistens um Reklamationen handelt, ist klar. Ich habe keine Mühe, wenn diese sachlich und anständig vorgebracht werden. Wir lernen gerne dazu, wir stellen uns den Diskussionen, wir verbessern oder korrigieren. Und noch besser: Wir profitieren von Inputs und konkreten Themenvorschlägen oder Kontakten.

Eine Tageszeitung berichtet und kritisiert. Eine Tageszeitung schaut hin und hält den Finger da drauf, wo nicht alles ganz klar ist. Eine Tageszeitung ist aber auch da für ihre Leserinnen und Leser. Wir hören hin, wir nehmen Sie ernst.

Kontaktieren Sie mich bei Anliegen. Wir können gerne telefonieren – auch wenn das mit der Erreichbarkeit gelegentlich nicht so einfach ist… Gerne treffe ich mich mit Ihnen auch zum Kaffee und nehme Ihre Vorschläge entgegen. Zugegeben: Wir wollen und können nicht gleich alles umsetzen und veröffentlichen. Letztlich entscheidet die Redaktion über Inhalte und Botschaften. Gelegentlich ist unsere Antwort also auch negativ. Das gehört zur direkten Kommunikation.

Dass die Redaktion kein Geheimort ist, wollen wir zeigen. Die Idee, unsere Stuben von Zeit zu Zeit für Besuche zu öffnen, ist in Planung. „BT bei den Leuten“ – um bekannte Slogans abzukupfern – soll allen etwas bringen. Insbesondere auch uns.


brentsch@bielertagblatt.ch

Twitter: @BernhardRentsch

 

Kommentare

Biennensis

Als ob ich es geahnt hätte... Aus für die grösste Westschweizer Zeitung "Le Matin" - Tamedia stellt Printausgabe "Le Matin" ein. Und die Onlineausgabe von "Le Matin online" stirbt dann ein Jahr später.


brentsch

@sotra: Besten Dank für das Feedback. Selbstverständlich werden alle aktuellen Meldungen von uns bearbeitet und veröffentlicht - sofern uns die Infos erreichen. Die Website www.bielertagblatt.ch ist grundsätzlich immer auf dem aktuellsten Stand. Aus technischen Gründen werden allerdings hie und da "alte" Artikel auf der Startseite angezeigt. Das ist natürlich sehr unschön. Dieses Problem haben wir nicht ganz im Griff, wir arbeiten daran. Freundliche Grüsse, Bernhard Rentsch


brentsch

@ligerius47: Selbstverständlich akzeptiere ich Ihre persönliche Meinung. Noch mehr schätze ich es, wenn Sie mir Ihr Urteil zu meiner Person und die Kritik an BT-Inhalten persönlich erörtern. Schicken Sie mir ein Mail mit Ihren Koordinaten, wir treffen uns dann zum Kaffee. Hinter Nickname versteckte Schlechtmacherei ist stillos. Freundliche Grüsse, Bernhard Rentsch


Biennensis

ligerius47, haben Sie schon mal erlebt, dass jemand an seinem Brötchengeber öffentlich Kritik übt? Das BT hat immer weniger Einnahmen, immer weniger Schweizer, immer weniger Abonnenten. Als Gegenmassnahme werden die Abo-Preise laufend erhöht – ein Teufelskreislauf! Die ganze Presse (Werbevermarkterin Publicitas ist Konkurs) steckt in einer fundamentalen Krise. Denn mit Print- und Online-Journalismus lässt sich kaum mehr Geld verdienen. Kommt hinzu, dass die Linke in Zukunft ihre Meinungsvielfalt ("was immer das auch heissen mag") in Zeitungen mit Steuergeldern subventionieren wollen. Ganz klar ist die SP für solche Subventionen, stehen doch die grosse Mehrheit der Journalisten/innen politisch links oder mindestens Mitte links. Ein gutes Beispiel ist der Tages-Anzeiger, der bei jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit die SVP verteufelt. Eine Zeitung kann man kündigen, was wir (meine Lebenspartnerin und ich) auch machen könnten, dann will ich sie anschliessend nicht mit Steuergeldern subventionieren müssen. Was ich damit eigentlich sagen möchte ist, dass das Bieler Tagblatt (Sportredaktion ausgenommen) klar Links dominiert ist, im besten Fall neutral gegen (für?) die SVP/FDP schreibt. Aber auch damit haben wir gelernt, umzugehen.


ligerius47

Sie Hr. Rentsch sind ein Selbstdarsteller. Sie Hr. Rentsch sind und bleiben ein Sport-Journalist. Sie Hr. Rentsch haben überhaupt kein Profil. Was haben sie aus dem Bieler Tagblatt gemacht? Eine leblose Zeitung die den Inserenten und der Politischen Mehrheit in Biel aus der Hand frisst. Was sie nicht selbst verkünden überlassen sie dem Lino Schaeren der den Sozialdemokraten ebenfalls gnädig ist. Sie Hr. Rentsch haben nicht einmal den Mut nachzufragen ob der Stadtpräsident E.Fehr mit dem vorgehen von Schwickert und Pablo Donze mit den Verkehrsschikanen einverstanden ist. Das sind fragen die den Bieler Tagblatt Leser interessieren Hr. Rentsch.


sotra

Lieber Herr Rentsch Sie sprechen richtigerweise von einer Tageszeitung. Diese sollte nach meiner Meinung auch aktuell sein. Heute lese ich in der On-Line Ausgabe von einem Einbruch in der Coop Filiale in Aarberg von letzten Donnerstag ??? Ich habe am Sonntag auch den Blick gelesen. Die Meldung war zwar auch nicht aktuell aber die Information war doch schon ein paar Tage früher als der Artikel im BT


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