
Es regnet in Strömen an diesem Montagmorgen. Martin P., 50, sitzt auf der Terrasse im Café Brésil beim Bieler Bahnhof und macht ein besorgtes Gesicht. Er habe unzählige Bewerbungen geschrieben. Doch weder Bern, Thun, Langenthal, Lengnau oder Grenchen wollten ihn als Kehrichtmann anstellen. Der Grund liegt auf der Hand: Ein Gerichtsverfahren ist nicht die beste Referenz. «Wenn ich diesen Mist doch nicht gemacht hätte», sagt er und schlägt die Augen nieder. Die Reue steht ihm ins Gesicht geschrieben. Wie schon im März 2008, als er in einem Artikel des BT sagte: «Ich bedaure sehr, diesen Blödsinn gemacht zu haben.»
Ausführlicher Bericht im BT vom Donenrstag, 2. September, auf Seite 8 - sowie im E-Paper
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