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Die «Abschieberin» meldet sich zu Wort

Fulenbach und Oekingen wurden schuldig gesprochen, Sozialfälle nach Grenchen abgeschoben zu haben. Nun meldet sich die Fulenbacher Asylbetreuerin zu Wort und spart nicht mit Kritik.

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In Grenchen war die Freude gross, als Anfang dieses Monats das Verwaltungsgericht bestätigte, dass es sich beim Umzug einer Familie aus Fulenbach und einer Familie aus Oekingen um illegale Abschiebung von Sozialfällen nach Grenchen gehandelt hatte (das BT berichtete). In den verurteilten Gemeinden war man über das Urteil natürlich nicht glücklich, doch Fulenbach wird den Fall nicht weiterziehen – Oekingen entscheidet erst im Januar.
 
Derweilen macht Fulenbachs Asylbetreuerin Johanna Schwaller ihrem Ärger Luft – und zwar in einem fünfseitigen Schreiben an die Medien. Schwaller hatte die siebenköpfige Familie betreut, die nach Grenchen zog und den Fall ins Rollen brachte. Sie hält in ihrem Brief gleich zu Beginn fest: «Dieses Schreiben erfolgt aus eigener Initiative von mir als Privatperson.» Sie wolle ihrer Wut Platz machen und sich gegen die persönlichen Anschuldigungen wehren. Denn: «Es ist schlichtweg nicht wahr, dass ich eine Flüchtlingsfamilie nach Grenchen abgeschoben habe.» Sie kritisiert, der Anwalt von Fulenbach und Oekingen sei vom Verwaltungsgericht kaum wahrgenommen worden. Zudem seien auch sie und die betroffene Familie gar nicht befragt worden. Schwaller äussert deshalb die Anschuldigung: «Ich befürchte, dass der Sieger schon vor dem Anpfiff feststand.»

Mehr zum Thema lesen Sie im Bieler Tagblatt vom 30.Dezember oder im E-Paper. Das komplette Schreiben von Johanna Schwaller finden Sie hier.
Stichwörter: Grenchen

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