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«Das zeugt von Wadenbeisserei»

Wegen eines Interviews, das Marc F. Suter dem «Bieler Tagblatt» gab, zerrte ihn der Bieler Gemeinderat vor die Anwaltskammer des Obergerichts. Die Stadt schoss damit ins Leere.

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(lin) Es sei offensichtlich, sagt der Bieler Rechtsanwalt Marc F. Suter: «Sie wollten mir schaden.» – «Diesen Vorwurf weise ich zurück», entgegnet Stadtpräsident Erich Fehr. Die Aussagen sind das Resultat eines weiteren Nachspiels um die Krise im Bieler Amt für Erwachsenen- und Jugendschutz (EJS).<br><br>Was ist passiert? Suter gab am 20. November 2010 im «Bieler Tagblatt» ein Interview. Es schlug hohe Wellen. Suter kritisierte die damalige EJS-Leiterin, den Bildungs-, Sozial- und Kulturdirektor Pierre-Yves Moeschler sowie den damaligen Stadtpräsidenten Hans Stöckli scharf. Wegen dieses Interviews zerrte der Bieler Gemeinderat Suter vor die Anwaltsaufsichtsbehörde des Obergerichts. Suter habe die im Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA) festgeschriebenen Berufsregeln «in krasser Weise» verletzt, steht in der Aufsichtsanzeige. <br><br>Auf drei Seiten lässt sich die Stadt über Suter aus. Seine Äusserungen seien demnach gewesen: «beleidigend», «absolut verfehlt», «eines Anwalts unwürdig», «salopp», «standeswidrig», «aggressiv», «unwahr», «sachfremd», «verunglimpfend» und «ehrverletzend».<br><br><span style="font-style: italic;">Mehr zum Thema im "Bieler Tagblatt" vom 11. August oder im E-Paper</span><br><br><br>

Stichwörter: Aufsichtsanzeige

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