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«Das Feedback ist hervorragend»

Die Eishockeyaner bilden den Hauptharst in der Spitzensport- RS 1/2010in Magglingen. Am Besuchstag erhielten Angehörige, Verbandsfunktionäreund Vertreter der Armee einen Einblick in die Trainingstätigkeit.

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(Si) Während die Fechter in der Halle ein Training auf der Planche absolvierten, gaben die alpinen Skifahrer daneben unter den Augen von Trainer Franz Heinzer einen Einblick ins Konditionstraining. Die Orientierungsläufer trugen einen Sprint-OL mit vorheriger Laufbelastung aus. <br><br>In der Spitzensport-RS müssen die Verbände die Trainer stellen. So übten die Eishockeyaner auf dem Synthice unter Aufsicht von Verbands-Nachwuchstrainer und Langnau-Assistenzcoach Alex Reinhard. In der Wärme des Zeltes schwitzten Berner, Davoser, Klotener und ein Zuger Spieler in einem hartumkämpften Spiel. «Es ist super, aber ich muss schauen, dass ich in den Rhythmus komme», sagte Damien Brunner, der als einziger der Spitzensport-Rekruten an der WM dabei war. Er kam nach einer Regenerationswoche erst vor einer Woche nach Magglingen. «Wir sind für die sportlichen Belange sehr flexibel», sagte dazu Stephan Zehr, Schulkommandant und Chef Sport der Armee. Dies bestätigte René Müller, der Sportchef des HC Davos: «Ich habe von den Athleten ein hervorragendes Feedback, und Leonardo Genoni kann jeden Donnerstag am Torhütertraining in Herisau mitmachen.» <br><br>«Wir wollen nur die Besten», sagte Zehr in seinem Referat über die Spitzensportförderung in der Armee. Die Athleten müssen sich via Verbände für die Spitzensport-RS empfehlen. Danach entscheiden das Schulkommando und Swiss Olympic über die Aufnahme. Nach den 18 absolvierten RS-Wochen (5 Wochen Grundausbildung in Lyss, 13 Wochen am Bundesamt für Sport in Magglingen) haben die ausgewählten Spitzenathletinnen und -athleten die Möglichkeit, Olympia- und WM-WK zu absolvieren. <br><br>Als drittes Gefäss der Spitzensport-Förderung gibt es die Zeitsoldaten (900 Stellenprozente). Der bekannteste ist Langlauf- Olympiasieger Dario Cologna. Zu den WK-Absolventen gehört die Schlittlerin Martina Kocher (Hinterkappelen). Die Olympia-Siebente von Vancouver liess eine Startanlage entwickeln, die nun in Magglingen aufgebaut ist. «So kann ich das Kraft- und das Start- Training optimal kombinieren, so wie es die Deutschen bei ihnen an jedem Olympia-Stützpunkt tun können», sagte Kocher. Ab nächstem Sonntag profitiert auch ihre Kollegin, die deutsche Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, von den guten Trainingsbedingungen in Magglingen. <br><br><br>

Stichwörter: Magglingen

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