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Kampagne

Biel hat einen schlechten Ruf: Über 20 Persönlichkeiten engagieren sich jetzt für die Stadt

Von Jonas Hiller über Nemo und Tom Rüfenacht bis Isabelle Freymond engagieren sich über zwanzig prominente Bieler Persönlichkeiten für ihre Stadt. Gemeinsam appellieren diese Sportler, Künstler oder Unternehmer an alle Bielerinnen und Bieler, sich an der Kampagne «Willkommen in Biel» zu beteiligen.

Biel ist doch schön? Bild: bt/a
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Damit wollen sie den oft negativen Clichés, die über Biel verbreitet werden, entgegenwirken, indem sie selbst ihre Stadt, deren Geheimnisse und Schönheiten präsentieren. Letztlich soll die Idee propagiert werden, dass es sich lohnt, Biel zu entdecken und hier zu leben.

Bieler Unternehmen klagen immer wieder, neue Mitarbeitende zu finden sei schwierig, potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten hätten Mühe mit der Vorstellung, in Biel zu arbeiten oder gar hier zu leben. Angesichts des negativen Bildes und der Vorurteile, die über Biel verbreitet werden, würden tausend Fragen und Bedenken bei ihnen auftauchen, die letztlich zu einer Absage führen.

Genau hier möchten die Stadtbehörden ansetzen. Gemeinsam mit Bieler Unternehmen, der Wirtschaftskammer Biel-Seeland und der Sektion Biel-Seeland des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern haben sie deshalb die Kampagne «Willkommen in Biel» ins Leben gerufen. Für Idee und Umsetzung zeichnet die Bieler Werbeagentur «erdmannpeisker» und die Digitalagentur «campfire» verantwortlich.

Das Konzept ist einfach: Um die Bedenken von Stellensuchenden zu zerstreuen, gibt es doch nichts Einfacheres, als ihnen Biel durch eine Kollegin oder einen Kollegen näher zu bringen, durch jemanden, den sie alles fragen können, mit dem sie ein Bier oder einen Kaffee trinken und diesen speziellen Bieler Geist erleben können. Damit sollen alle Bielerinnen und Bieler angesprochen werden, deren Herz für diese Stadt schlägt und die sich dafür engagieren möchten. Sie können sich auf der Webseite www.willkommeninbiel.ch einschreiben, sich vorstellen und ihre Vision von Biel oder auch Ratschläge einbringen.

Um die Bevölkerung zum Mitmachen zu ermuntern, haben sich über zwanzig prominente Persönlichkeiten bereit erklärt, ihr Image und ihre Stimme in einem Aufruf-Film einzubringen. Dazu gehören unter anderem der Torhüter des EHC Biel, Jonas Hiller, sein Trainer Mike McNamara, der Zauberkünstler Blake Eduardo, die Künstlerin Isabelle Freymond, der Rapper Nemo, die Journalistin Vera Jordi, der Schriftsteller Thierry Luterbacher und der Unternehmer Fabian Engel. mt

Kommentare

ligerius47

Soeben zurück aus dem schönen Österreich habe ich das BT nachgelesen. Dem Beitrag von Biennensis ist nichts hinzuzufügen als meine Unterschrift.


Ritiker K.

Zum Glück gibt es Leute mit Grips die die wahren Probleme erkennen, aber nicht benennen.


Oleander

Bieler - die Schildbürger der Schweiz? Es braucht echt nicht viel Grips, um zu erkennen woher das schlechte Image kommt. Die Probleme sind ja bekannt! Doch statt anzupacken, macht Biel wieder einmal auf "alles halb so schlimm" lässt gar sog. Persönlichkeiten ernsthafte Probleme weglächeln. Typisch Biel! Ich jedenfalls amüsiere mich über die beispiellose Ignoranz der Stadtregierung und Kampagnensponsoren. Mein Name ist Hase


Biennensis

Unesco-Weltkulturerbe: Coupole (AJZ) und Braderie neu Weltkulturerbe. BRAVO Biel-Bienne!


Biennensis

Die "Madretsch-Ratten" sind da! In der zweisprachigen Gratiszeitung Biel Bienne beklagt sich eine Lehrerin aus dem Bieler Madretsch-Quartier über illegal entsorgte Abfälle (illegale Müllhalden), die Ratten anziehen. Aus Furcht vor Unannehmlichkeiten wollte sie sich für das Biel Bienne nicht fotografieren lassen. Illegale Müllhalden mitten in einem Wohnquartier der Stadt Biel/Bienne - absolut widerlich!


christof

ich bin einfach froh, dass es Leute gibt, die so denken wie dpabiel. Wenn wir noch mehr Bözinger in Biel hätten, so wäre das sehr traurig. die sehen ja nur SCHWARZ. Und was die rot/grüne Regierung damit zu tun hat, das weiss ich mit dem besten Willen nicht. Aber eben, an den Asylanten können sich gewisse Leute so richtig in Rage reden. Sehen wir doch die schönen und positiven Seiten von Biel, man muss sie nur sehen.


dpabiel

wenn Leute hier über die Verkehrssituation klagen, sollten sie in eine andere grössere Stadt auswandern, die Verkehrsprobleme in Biel inkl. Staus sind im Vergleich völlig harmlos. Und wenn jemand über zu viele Parkbussen jammert, hat er ebenfalls nichts begriffen. Es wird immr noch überall viel zu viel illgalparkiert ohne dass man mit einer Busse rechnen muss, z. B. Altstadt, da kommen die Damen der Securitas i Schnitt etwa alle zwei Wochen al vorbei und dann ist es wieder vorbei. Und die Linksabbieger (Schleichwegfahrer) an der Brunngasse - die (es sind zu Stosszeiten 6-7 von zehn) kommen überhaupt nie dran. Und wenn zeitenweise die Madretschstrasse (NICHT GANZ MADRETSCH) etwas nach Slum aussah, hat das nichts mit rot/grün zu tun, sondern mit lausigen Hausbesitzern (die weder rot noch grün sind). Biel ist die interessant4ste und lebenswerteste Stadt der Schweiz und soll es wo möglich auch bleiben.


Ritiker K.

Wie erwähnt - um den Ruf von Biel/Bienne zu verbessern, müssen wir auch mit den Bielerinnen und Bielern die die Stadt grottenschlecht finden klar kommen und deren Meinung relativieren.


Boezinger

Der Verkehr, oder besser die Verkehrsbehinderung, ist bestimmt das Hauptproblem. Bekanntlich hat Frau Schwickert in einer Fernsehdebatte einen Fragebogen angesprochen, mit welchem ehemalige Bieler den Wegzug mit der prekären Verkehrssituation begründen. Das wollen die verbohrten Privatverkehrsgegner a tout prix nicht wahrhaben – im Gegenteil! Diese erneute Kampagne können wir uns sparen. Eine reine Alibiübung!


Boezinger

Diejenigen, die Biel gut finden sind möglicherweise ein Teil des Problems...


Ritiker K.

Die Feststellung ist ja 'Biel hat einen schlechten Ruf' Aus meiner Sicht bedeutet dies, dass viele in der Schweiz eine Vorstellung von Biel/Bienne haben, die nicht stimmt. Ich nehme als Beispiel eine Journalisten von Watson, der über den Westast geschrieben hat. Er bezeichnet Biel als ' etwas heruntergewirtschafteten Uhren- und Industriestadt' Na ja - so viel zur Aussenwahrnehmung. Ich bin voll damit einverstanden, dass es nur positiv sein kann, wenn den Vorurteilen über Biel gegenübergestellt wird, was Biel/Bienne zu bieten hat. Für mich ist es eine klare Sache. Biel ist ein Bijou. Die Altstadt, das Taubenloch, das Grün am See mit viel Platz, das Kulturleben.... Die Liste ist aus meiner Sicht sehr lang und ich habe viele Freunde von Ausserhalb die nach ein paar Tagen mit mir in der Stadt gemeint habe - 'läck, das ist aber gar nicht so wie ich es gedacht habe'. Zu Biel/Bienne gehört eben auch dazu, dass wir eine Brutstätte von Rechtsaussenpolitikern sind (mit schweizweiter Beachtung) und da ist Bienennsis ein gutes Beispiel dafür - auch das ist Biel/Bienne und auch das muss etwas relativiert und ins richtige Licht gerückt werden.


christof

Ich bin mit BRENNDA voll einverstanden. Auch ich liebe unsere Stadt und möchte nirgends anders wohnen. Ich wohnen nun schon 50 Jahre hier. Klar hat sich vieles verändert, aber die ganze Welt verändert sich. Es. gibt Leute, die haben das noch gar nicht bemerkt und trauern der guten, alten Zeiten nach ! Wir sollten uns auch bewusst sein, dass wir in Biel in einer interessanten multi/kulti Stadt leben und das gibt uns auch sehr viele gute Impulse, nicht nur schlechte. Schimpfen ist leichter als rühmen und ich finde die Aktion der 20 Personen gut. Ich wünsche euch viel ERFOLG damit.





adalia

Ein Danke an Biennensis für seine aufrichtigen Worte . Ich schliesse mich dem vollumfänglich an . Und : Biel hat viel Charme - möge es wieder in hellerem Licht erstrahlen... . Dafür sollten aber Alle mithelfen ; denn leider halten sich gewisse Zuzüger aus dem Ausland nicht an unsere Würde und Gesetze .... .


Brennda

Ich liebe Biel/Bienne über alles! Es ist die einzge Stadt, wo ich mich wirklich wohl fühle! Was meine Vorgänger shreiben, ist meines Erachtens absoluter Blödsinn und eines echten Bielers nicht würdig! Untere Schublade! Und: jede Stadt hat auch ihre dunkleren Ecken. Auch Biel. Das ist normal! Da gehören Sie wohl definitiv auch dazu!


Brennda

Ich liebe Biel/Bienne über alles! Es ist die einzge Stadt, wo ich mich wirklich wohl fühle! Was meine Vorgänger shreiben, ist meines Erachtens absoluter Blödsinn und eines echten Bielers nicht würdig! Untere Schublade! Und: jede Stadt hat auch ihre dunkleren Ecken. Auch Biel. Das ist normal! Da gehören Sie wohl definitiv auch dazu!


Biennensis

Ich bin in Biel/Bienne geboren und aufgewachsen. Das grösste Problem der Stadt Biel/Bienne ist seine rot/grüne Regierung. Besonders in Biel-Madretsch sieht man, dass der "multikulturelle" Führungsstil der Linken einfach nicht mehr funktioniert. Viele Arbeitslose, viel Gewalt, schleichende Islamisierung. Besonders das Madretsch-Quartier kämpft gegen seinen Ruf als Brutstätte radikaler Muslime. Doch leider gibt es zu viele linke Ideologen, die nicht begreifen wollen, das ihr Traum mit der Realität unvereinbar ist.


omegamars42

Nachtrag zu meinem Kommentar .Ich habe selbst erlebt mit Bussen verteilen vor einem Jahr. Es hatte in der Tiefgaragen Gebrannt ,so muss eine Woche Lange sämtliche Fahrzeuge aus der garage genommen werden wegen Reinigung Arbeiten? So habe ich mein Auto neben auf die den Vorplatz stellen müssen. Ein Parkieren im Parkhaus hätte mir ja pro Tag ca. 30.-- Franken oder mehr gekostet ?auch mit einem Gespräch der Stadtpolizei hatte nur ein dumpfe Abweisung erfolgt . 120.-- Fr. Busse bezahlen ohne wenn und aber .Danke Rolf Büchler Biel


Georges

Herr Büchler ich verstehe Sie und bin mit Ihnen einig. Leider was Sie hier erwähnen ist nur ein kleiner Teil. Mit den "positiven" Mieten kann ich aber nicht einverstanden sein. Natürlich, wenn man sie mit Zürich, Bern, Genf etc. vergleicht scheinen sie interessant. Den "Gutbetuchten" von unserem Stapi können sie Wurst sein. Sie können sie bezahlen.


omegamars42

Nun mit den worten Biel hat einen schlechten Ruf möchte ich doch meine Feststellungen darlegen. Ich Wohne nun seit fast 3 Jahren in Biel(vorher Erlach) . Warum Biel einen negativen Ruf zum Wohnen und leben hat ist damit zu Begründen , weil sich die Stadtpolizei und Secruritas " beamten" regelrecht auf Parksünder oder eben nicht Parksünder ? Jagt machen. Die Unfreundlichkeit dieser Beamten ist das Mieseste was ich je gesehen haben und Gehört habe. Diese Stadt wird auf diese weise zu Grunde gehen und es werden nur noch Fremdländische Menschen hier Wohnen. Sehe man die vielen Geschäfte die Dich machen, weil es schon zum Parkieren eine ,menge Geld Kostet. Die meisten Bewohner gehen in die Grossen Einkaufszentren und sind erst noch "Willkommen". In Biel wird nur Abgezockt bis zum geht nicht mehr ,dies Hauptsächlich in den Restaurants ,Preise die unverschämt sind? Darum Wohne ich nur in Biel den Rest hole ich mir anderswo? Das einzige was Positiv ist sind Mietpreise . Rolf Büchler aus Biel


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