
50 Zentimeter trennen die Bieler Tunnelbohrmaschine «Belena» noch vom Tageslicht. Morgen Samstag-Mittag wird sie sie im Brüggmoos durchstossen. Punkt 11.30 Uhr drückt der Schildfahrer drinnen im Berg den Startknopf. Für die 500 geladenen Gäste und willkommenen Neugierigen aus der Bevölkerung heisst es dann: warten bis der erste Brocken von der Portalwand fällt und der erste Mineur aus dem Schneidrad steigt.
Anschliessend lädt das kantonale Tiefbaumant als Bauherr der Autobahnumfahrung zu einem grossen Fest in der Baugrube. Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer, Philipp Häfliger, Projektleiter des ausführenden Unternehmens Atubo, und Brüggs Gemeindepräsident Charles Krähenbühl stehen als Redner auf dem Programm. Die Feuerwehrmusik Bern spielt auf. Und den Zaungästen wird «so langs het» Bratwurst, Brot und ein Getränk spendiert. Parkplätze stehen im Umfeld der Baugrube bereit. Allerdings empfehle er, zu Fuss zu kommen, sagt Aldo Quadri, Projektleiter seitens des Kantons. Er freut sich schon sehr auf den Durchbruch und sagt: «Ich spüre Genugtuung. Wir haben die richtige Technik für den Vortrieb gewählt.» Die Geologie hier in Biel mit Fels, Sand, Lehm und Wasser sei nämlich wahrlich schwierig gewesen. «Jetzt ist der Teil des Projekts mit den grössten Risiken vorbei.» Dankbar sei er insbesondere all den Tunnelarbeitern, die ganze Arbeit geleistet hätten.
Das BT blickt mit einer Panoramaseite auf drei Jahre faszinierendes Bau-Spektakel zurück - zu finden in der Printausgabe von Samstag 18.02.2012
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