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Banga will Banga prüfen lassen

Herrscht auf der Grenchner Verwaltung ein schlechtes Klima? Sind Abgänge von Chefbeamten ein Indiz dafür? Boris Banga will eine Untersuchung einleiten – und zwar gegen sich selbst.

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In Grenchen brodelt es seit der Internetaffäre des Ehepaars Banga nach wie vor. Die SVP gelangte mit einem Communiqué an die Medien, in dem sie sich auf einen Bericht von www.grenchen.net beruft. Demnach soll der Chefbeamte Ruedi Junker gekündigt haben. Dies bestätigen auch andere Quellen. Junker leitet in der Stadt  Grenchen gleich drei Abteilungen: den Rechtsdienst, die Personalabteilung und das Informatikwesen.

Dass dieser Abgang für die Verwaltung ein herber Verlust bedeutet, darüber sind sich alle politischen Parteien einig. Für sie stellt sich nun die Frage nach dem warum. SVP-Fraktionschef Heinz Müller sagt: «Wir wollen wissen, wieso die Leute gehen. Die Antworten, die wir bekommen, sind immer dieselben: schlechtes Klima.» Auch CVP-Mann Andreas Kummer sagt: «Es besteht Handlungsbedarf, was das Klima anbelangt.» Ihm hätten mehrere Leute aus der Verwaltung zugetragen, dass dieses schlecht sei.

Boris Banga reagierte gestern auf die neuen Meldungen wie folgt: «Ich werde eine neutrale Untersuchung gegen mich selbst beantragen, damit nüchtern und sachlich geklärt werden kann, was im Interesse der Stadt zu klären ist.» Der Stadtpräsident sagt, das derzeitige politische und mediale Hin und Her sei eine Belastung für die Mitarbeitenden der Verwaltung. Eine konstruktive Bearbeitung der Sachaufgaben werde dadurch erschwert, sowohl innerhalb der Vewaltung als auch auf der politischen Ebene. «Es soll endlich Ruhe einkehren», so Banga.

Mehr zum Thema lesen Sie im Bieler Tagblatt vom 13. März oder im E-Paper.

Stichwörter: Grenchen

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