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Asylwesen

Bald mehr Asylbewerber im Seeland?

Aufgrund technischer Mängel muss das Durchgangszentrum in Enggistein geschlossen werden. Die Asylbewerber werden nun auf andere Unterkünfte im Kanton aufgeteilt. Auch Lösungen im Seeland werden geprüft.

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(mt/C3) Seit mehreren Jahren betreibt die Heilsarmee im Auftrag des Migrationsdienstes des Kantons Bern im Gutshof in Enggistein ein Durchgangszentrum für Asylbewerber. Anlässlich einer Begehung des Gebäudes haben der Migrationsdienst und die Gebäudeversicherung Mängel festgestellt, insbesondere bei den elektrischen Anlagen und hinsichtlich des Brandschutzes. Für den Migrationsdienst konnte bei diesen Mängeln die Sicherheit der untergebrachten Asylbewerberinnen und Asylbewerber nicht mehr gewährleistet werden. Daher hat er den Umzug der Bewohner angeordnet.

Bereits am letzten Samstag (18. Februar 2012) verliessen die Asylbewerberinnen und Asylbewerber den Gutshof in Enggistein und zogen in die Zivilschutzanlage Hofmatt bei der Eisbahn in Worb um. Diese von der Gemeinde Worb zur Verfügung gestellte Unterkunft mussten sie am Sonntag allerdings wieder verlassen, da es in einem Elektrokasten brannte. Glücklicherweise konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner dank dem Sicherheitsdienst die Zivilschutzanlage rechtzeitig verlassen, so dass niemand verletzt wurde. Die Asylsuchenden verbrachten die letzten beiden Nächte wiederum im Gutshof Enggistein, wobei die private Bewachungsfirma „Securitas“ Pikett leistete.

Da die Zivilschutzanlage in Worb jedoch für längere Zeit nicht mehr bewohnbar ist, muss der Betreiber die Asylsuchenden nun unverzüglich in die bestehenden Asylzentren verteilen, in denen es noch freie Betten hat. Der Kanton sucht rasch möglichst weitere zusätzliche Unterkunftsmöglichkeiten.  Auch im Seeland werden Asylunterkünfte geprüft, Ebenfalls geprüft, wie die Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes, Iris Rivas, gegenüber Radio Canal 3 sagte.

Stichwörter: Asylbewerber, Bern, Enggistein

Kommentare

zombie1969

Kaum anzunehmen, dass sich so schnell etwas ändert im Asylunwesen in der CH, Druck der SVP und Teile der FDP hin oder her. Nach wie vor wird im Asylwesen in der CH über 1 Milliarde Franken jährlich eingesetzt von der zu viele schon zu lange profitieren. Dieses System auszutrocknen dürfte sehr schwierig werden, da es zu vielen Profiteuren des Asylunwesens direkt ans Eingemachte ginge!


Blochi

Man sollte sich auch einmal Gedanken machen, warum so viel Geld in das Asylwesen fliest und trotzdem nicht viel geschieht. Auch ich bin der Meinung, dass das Problem härter angegangen wird, dies aber auch durchgezogen wird und nicht so geschaukelt wird, dass es 4 bis 5 Jahre durchs Parlament geht!!! Fakt ist aber leider, wenn nichts geschieht, dann haben etliche Politiker auch immer ein Thema um jeden Sonntag doppelseitig in der Zeitung zu stehen. Was würden diese Politiker nur ohne Asylproblematik tun??


Eidgenoss

Im Bundesamt für Migration (BFM) kommt es knapp drei Wochen nach der Ankündigung einer erneuten Reorganisation zu zwei Abgängen auf Direktionsstufe! Unser Asylwesen ist krank und das blanke Chaos. Führungslosigkeit im zuständigen EJPD, tausendfachen Asyl Missbrauch mit Kosten auf derzeit zwei Milliarden Franken pro Jahr. Die ‹‹Chaosministerin Widmer- Schlumpf›› wurde vor über einem Jahr von der ‹‹Ankündigungsministerin›› Sommaruga abgelöst. Sie hat bisher aber lediglich ‹‹Kosmetik›› betrieben. Die durchschnittliche Dauer eines Asylverfahrens beträgt bekanntlich vier Jahre. Verzögerungsmöglichkeiten durch Mehrfach- Rekurse und Mehrfach- Gesuche nach negativentscheiden sind an der Tagesordnung und machen unser Asylwesen zur tragischen Lachnummer. Während der Amtszeit von Ch. Blocher konnten die Gesuche durch konsequente Anwendungen des im 2006 revidierten Asylgesetzes auf rund 10 000 pro Jahr halbiert werden. Darum musste er gehen! Wegen einer katastrophalen Reorganisation des Migrationsamtes durch BR. Widmer –Schlumpf wurde das Bundesamt praktisch lahmgelegt. Frau Sommaruga will diesen Irrweg wieder zurückbauen. Zu spät meine ich. Allerdings hat unsere Ankündigungsministerin schon vieles angekündigt, aber bisher nichts erreicht! Von einem gigantischen Asyl- Sozial- Schlepperindustrie profitieren viele, auch in unserem Land! Darum wird weiter lamentiert, statt regiert!


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