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Auf den Spuren des Grenchner «Kulturministers»

Der Name Toni Brechbühl ist in der Kunstszene ein Begriff. Am Samstag erscheint ein Buch über den 90-Jährigen. Mit einer klassischen Biographie hat das aber nichts zu tun.

Galerist, Sammler und Kunstvermittler: Mit diesen drei Worten lässt sich das Wirken von Toni Brechbühl am einfachsten beschreiben. Es bedarf aber ein paar Zeilen mehr, um aufzuzeigen, wie vielseitig der 90-jährige Grenchner in seinem Leben tätig war. Exemplarisch sind die 60er- und 70er-Jahre. In dieser Zeit führte Brechbühl gleichzeitig drei Kunstgalerien: Am Ring in Biel , in Grenchen und Solothurn. Zudem war er als Ausstellungsmacher in Paris, Berlin, Düsseldorf, Heidelberg, Sélestat, Stuttgart und Wien tätig. Er nahm regelmässig an Kunstmessen in Basel (Art), Düsseldorf und Köln teil. In den selben Jahren war er OK-Präsident der internationalen Triennale in Grenchen. Weiter trieb er die Gründung des Grenchner Kunsthauses voran. Und so weiter und so fort.

Da den Überblick zu bewahren, ist schwierig. Brechbühl selbst weiss zwar noch, was er alles getan hat, dies aber Jahreszahlen zuzuordnen, schafft er nicht. Das haben nun andere getan und das Ganze in einem Buch festgehalten, das am Samstag an einer Vernissage in Grenchen vorgestellt wird. Marie-Josée und Thomas Schärli zeichnen für die Publikation verantwortlich.

Mehr zum Buch und Toni Brechbühl lesen Sie im Bieler Tagblatt vom 2. September oder im E-Paper
Stichwörter: Buchvernissage

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